Städtebauförderung

1,12 Millionen Euro für den Landkreis

Burgthann erhält Fördermittel unter anderem für Arbeiten am Rathaus.
Burgthann erhält Fördermittel unter anderem für Arbeiten am Rathaus. | Foto: Alex Blinten2026/05/e01bad144f661ad53a360770afb2cc3450840f7a_max1024x.jpg

NÜRNBERGER LAND – Das Nürnberger Land kann sich über finanzielle Unterstützung aus München freuen: Im Rahmen des Bayerischen Programms der Städtebauförderung fließen in diesem Jahr gut 1,1 Millionen Euro in zehn Projekte im Landkreis. Das teilt der Landtagsabgeordnete Norbert Dünkel (CSU), Mitglied im Ausschuss für kommunale Angelegenheiten des Bayerischen Landtags, mit.

Die Fördergelder kommen Städten und Gemeinden im gesamten Landkreis zugute – von Burgthann über Schnaittach bis Vorra. „Diese Förderung ist ein kräftiger Schub für unsere Gemeinden und ihre Ortsmitten“, erklärt Dünkel. „Gerade im ländlichen Raum sind lebendige Ortskerne entscheidend für Zusammenhalt, Nahversorgung und Lebensqualität. Deshalb ist es wichtig, dass der Freistaat hier gezielt unterstützt.“

Besonders profitiert in diesem Jahr Schwaig: Für die Entwicklung der Ortsmitte erhält die Gemeinde 600.000 Euro und damit mehr als die Hälfte der gesamten Fördersumme im Landkreis. Auch Neunkirchen am Sand wird mit 120.000 Euro für den Ortskern bedacht. Jeweils 90.000 Euro gehen an Reichenschwand und Schnaittach. Burgthann profitiert gleich doppelt: Für Ezelsdorf stehen 60.000 Euro bereit, für das Rathaus und Burgviertel weitere 30.000 Euro. Happurg erhält 40.000 Euro für das Projekt „Innen statt Außen – Ortsmitte“. Jeweils 30.000 Euro gehen zudem nach Leinburg, Ottensoos und Vorra.

Bayernweit werden im Rahmen des Programms der Städtebauförderung heuer mehr als 58 Millionen Euro an 245 Städte, Märkte und Gemeinden verteilt. Dünkel sieht darin ein klares Bekenntnis des Freistaats auch zu den Kommunen außerhalb der Ballungsräume: „Es ist ein wichtiges Zeichen, dass nicht nur große Städte, sondern gerade auch unsere Gemeinden im Nürnberger Land gezielt unterstützt werden. Die Fördermittel kommen direkt bei den Bürgerinnen und Bürgern an.“ 

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