Beachvolleyball

Viermal im Finale

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ALTDORF – Innerhalb von zwei Wochen erreichte die Beachvolleyballerin Priscilla Gatzsche (TV Altdorf) viermal das Finale. In Schweinfurt beim Cup+ und in Altdorf beim Mixed expert konnte sie gewinnen (wir berichteten), am letzten Wochenende gelang zunächst in Amberg beim BVV Masters und in Erlangen beim Cup+ wieder der Einzug ins Endspiel, wobei sie bei den letzten Turnieren nicht den Sieg davontragen konnte. Ein kleiner Teilerfolg gelang den Nachwuchsspielern Yannick Bibelriether/Niklas Uhl (TV Altdorf/TSV Weißenburg) mit einem Satzgewinn beim Masters der Männer in Amberg.

Erster Satzgewinn

Sehr früh zu Hause war das junge Duo Bibelriether/Uhl, denn in Amberg hatten sie lediglich zwei Spiele zu bestreiten. Aber sie waren nicht unzufrieden, denn es gelang ihnen ein Satzgewinn auf ihrem ersten BVV Masters. Sie enttäuschten gegen Pfister/Seidel (TV Planegg Krailling/TSV Deggendorf) bei der knappen 1:2(17:15, 9:15, 13:15)-Niederlage keineswegs. Es fehlte das berühmte Quäntchen Glück, das man im Beachvolleyball Erfahrung nennt. Beim 0:2(13:15, 10:15) in der zweiten Begegnung gegen Rosenstock/Semmler (TSV Niederviehbach/DJK Augsburg Hochzoll) zeigte sich dies auch im ersten Satz wieder. Jetzt bereiten sich die beiden auf die Jugendmeisterschaften vor mit dem Ziel, die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft der U17 zu erreichen.

BVV Masters Männer in Amberg: 1. Klinkert/Kroha (TSV Niederviehbach/TSV Zirndorf), 2. Höfer/Noack (TSV Grafing), 13. Bibelriether/Uhl.

Auf Enttäuschung folgt Jubel

Mit einer Enttäuschung begann für Gatzsche/Nicolaus das Masters in Amberg, denn sie verloren gegen die beiden Blockspielerinnen Großmann/Hochwind etwas überraschend mit 0:2(12:15, 14:16). Da kam das Mutter-Tochter-Team Bühl (TV Mömlingen/TSV Rottenberg) gerade recht, um sich wieder aufzubauen. Der 2:0(15:7, 15:9)-Sieg tat gut, ebenso wie der nächste gegen die jungen Bayernauswahlspielerinnen Weiß/Winkler (TB Weiden/TB ASV Regenstauf). Ins Halbfinale gelangten Gatzsche/Nicolaus dann kampflos, da Graßhoff/Kühn (VfL Nürnberg/TSV Zirndorf) wegen Krankheit absagten.

Im Halbfinale kam es zur Neuauflage des ersten Spiels des Turniers am Tag zuvor, diesmal mit dem hoch verdienten besseren Ende (15:5, 15:11) für Gatzsche/Nicolaus. In einem spannenden und hochklassigen Endspiel unterlagen Gatzsche/Nicolaus dem erfahrenen Duo Haustein/Lubrich (TV Erlangen) mit 1:2(10:15, 15:11, 10:15). Dabei zeigte Gatzsche ihr Können in der Abwehr mit spektakulären Aktionen, ebenso wie 
Nicolaus gut blockte, aber noch besser angriff. Dass es nicht zum 
Sieg reichte, ließ sich verschmerzen, denn mit dem 2. Platz erreichten beide ihr bisher bestes Masters-Ergebnis.

BVV Masters Frauen in Amberg: 1. Haustein/Lubrich, 2. Gatzsche/Nicolaus, 4. Großmann/Hochwind (TB/ASV Regenstauf), 9. Heimburger/Wucherer (TB Weiden/TV Unterdürrbach).

Zu viele Aufschlagfehler

Und dann gab es tags drauf auch noch den Cup+ in Erlangen, wo Gatzsche/Nicolaus dann ihre starken Finalgegnerinnen von Amberg hinter sich ließen, ohne selbst gegen sie spielen zu müssen. Hierfür sorgte das Team Hippeli/Wilkerling (TSV Eibelstadt), das die Erlangerinnen im Halbfinale hinauskickte. Gatzsche/Nicolaus qualifizierten sich für das Finale eben gegen Hippeli/Wilkerling durch Siege über Gerum/Lipczinsky (FC Kleinaitingen), Krön/Thiam (VG Bamberg) und Grell/Holstein (TV Erlangen/TV Fürth). Dazwischen setzte es allerdings eine Niederlage gegen Hippeli/Wilkerling.

Im Endspiel wollten Gatzsche/Nicolaus zwar diesen Misserfolg wettmachen, aber die Kräfte reichten nicht mehr, um gegen das sicher agierende Team aus Unterfranken bestehen zu können. Im ersten Satz (12:15) unterliefen zu viele Eigenfehler, vor allem beim Aufschlag, im zweiten Durchgang (8:15) fehlte der nötige Biss, das anstrengende Turnier in Amberg steckte einfach noch in den Knochen. Der 2. Platz beim Cup+ in Erlangen stellt dennoch einen großen Erfolg dar, denn das Feld der Teams war im Vergleich zum Masters in Amberg nicht weniger stark, eher noch ausgeglichener.

BVV Cup+ in Erlangen: 1. Hippeli/Wilkerling, 2. Gatzsche/Nicolaus, 3. Grell/Holstein, 4. Haustein/Lubrich, 7. Graßhoff/Kühn, 9. Klösch/Zink (SV Schwaig/TV Erlangen).

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