Motor der Eisstockschützen

WINKELHAID — Klaus Blendinger, Abteilungsleiter und aktives Mitglied der Winkelhaider Eisstockschützen, wurde vom Ehrenausschuss des TSV Winkelhaid zum Sportler des Jahres 2008 gekürt. Seit 1976 wird diese Ehrung jährlich durchgeführt. Erstmals wurde ein Mitglied der Eisstockschützen gewählt.

Blendinger ist Initiator und Motor dieser 1996 gegründeten zweitjüngsten Abteilung im TSV. Mit ihm erhält ein Winkelhaider Urgestein diese Auszeichnung. Über 45 Jahre gehört er bereits dem Sportverein an.

Bereits mit zehn Jahren begann er unter dem damaligen Trainer Karl Räbel in der Turnriege mit dem Sport. Auch in der Leichtathletik, vor allem im Weitsprung, errang er unter Georg Schramm als Schüler und Jugendlicher viele Erfolge. Bis zu seiner Einberufung in die Bundeswehr (1968) und darüber hinaus spielte er außerdem in der Handball- und Fußballabteilung von der Jugend bis zu den Vollmannschaften. Außerdem wirkte Blendinger in der Theaterabteilung des TSV aktiv mit. Von 1990 bis 1996 erlernte er als Schwerbehinderter beim SV Moosbach das Eisstockschießen. Dann sah er die Zeit dafür reif, im TSV Winkelhaid eine entsprechende Abteilung zu gründen.

Klaus Blendinger war und ist für den Aufbau der Eisstockbahn und für die sportlichen und geselligen Aktivitäten in der Abteilung verantwortlich. Vor allem die Jugendarbeit liegt ihm am Herzen.

Von 1997 bis heute spielt er in der 1. und 2. Mannschaft in der Kreisliga. 1994 legte er den Schiedsrichterschein ab und ist damit berechtigt, nationale Turniere der Klasse C zu leiten. Seit 2008 ist er auch Vorsitzender des Kreis-Schiedsgerichts 501 Südfranken.

Klaus Blendinger investiert viele Stunden für seine Eisstockschützen im ehrenamtlichem Einsatz und gilt als Vorbild für die Jugend. Im Namen des TSV überreichte ihm 1. Vorsitzender und Geschäftsführer Dr. Dietmar Trautmann im Beisein von Vertretern des Vorstands und Mitgliedern der Abteilung ein Geschenk und Blendingers Frau Christine einen Blumenstrauß als kleines Dankeschön für die vielen Stunden, die sie auf ihren Mann verzichten muss, wenn er wieder für seine Eisstockschützern im Einsatz ist.

Stellvertretender Abteilungsleiter Norbert Schad würdigte ebenfalls seine Verdienste: „Klaus Blendinger hat sich für die Abteilung verdient gemacht.“

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