Hinter einem alten Bekannten eingereiht

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POCKING/VELDEN (at) — Mit zwei Podestplätzen ist Weitenjäger Alessandro Kordat vom TSV Velden in das neue Jahr gestartet. Der 18-jährige Eisstockschütze belegte bei den Deutschen Meisterschaften in der Klasse U19 im Weitschießen in Pocking mit einer Weite von 133,94 Metern den dritten Rang hinter Titelfavorit Andreas Fischer (147,31 m) vom EV Mitterfels und Thomas Kohlmann (137,99 m) vom SV Stauf.

Bis zum letzten Durchgang musste Kordat allerdings noch um einen Stockerlplatz bangen. Peter Aigner vom TSV Taufkirchen schleuderte sein Sportgerät bei seinem letzten Wurf bis auf 133,88 Meter und blieb mit sechs Zentimetern Rückstand nur ganz knapp hinter dem Veldener auf Platz vier zurück. Auf dem sechsten Rang landete mit Ronny Kohler (125,82 m) ein weiterer TSV-Akteur.

Bei den bayerischen Titelkämpfen einen Tag zuvor, ebenfalls auf Natur-Eis, holte Veldens junger Daubenjäger Alessandro Kordat Platz zwei und die Silbermedaille. Gleich im ersten Versuch landete sein Eisstock bei einer Weite von 160,17 Metern, der beste für ihn an diesem Tag. Der Wurf reichte allerdings nicht aus, um seinen Dauerkonkurrenten um den Titel, Andreas Fischer, zu toppen. Die 172,03 Meter des Mitterfelsers waren einmal mehr das Maß aller Dinge. Deutlich distanzierte er das Starterfeld.

Rang drei belegte Thomas Kohlmann (159,38 m) mit 79 Zentimetern Abstand hinter dem Veldener. Etwas abgeschlagen folgte Ronny Kohler (136,57 m) vom TSV Velden auf Rang zehn in der Tabelle. Ein weiteres gutes Ergebnis erreichte Kordat im U23-Wettbewerb des Freistaates. Rang sechs mit einer Weite von 147,58 Metern stand am Ende zu Buche. 16. wurde hier Ronny Kohler (130,76 m).

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