Hohe Temperaturen machten Läufern zu schaffen

Altstadtfestlauf als Hitzeschlacht

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LAUF (ja) — Bei Temperaturen um die 30 Grad wurde der Altstadtfestlauf am Freitag zur Hitzeschlacht. Etliche Teilnehmer brachen ab, auch der Streckenrekord aus dem Vorjahr war zu keinem Zeitpunkt in Gefahr.

Nach dem Startschuss von Bürgermeister Benedikt Bisping setzte sich 268 Teilnehmer starken Feld bereits frühzeitig der für die LAC Quelle Fürth laufende Äthiopier Berhanu Diro vor seinem Landsmann Kedir Burka an die Spitze.

Dahinter machte sich Christian Roth vom TriTeam SSKC Aschaffenburg auf die Verfolgung der beiden Ostafrikaner. Nur etwas mehr als 16 Minuten benötigte der 31-jährige Diro für die ersten fünf Kilometer. Er setzte sich am Ende souverän in für dieses Wetter starken 33:40 Minuten durch und reckte die Siegerfaust in den wolkenlosen Laufer Himmel. Dies bedeutete bereits den zweiten Sieg in Folge für einen äthiopischen Läufer. Im Vorjahr hatte Diros Landsmann Addisu Tulu Wodajo bei wesentlich kühleren Temperaturen in 31:22 Minuten einen neuen Streckenrekord aufgestellt.

Kedir Burka verteidigte mit letzter Kraft in 35:33 Minuten Rang Zwei vor dem zum Schluss immer stärker aufkommenden Aschaffenburger Christian Roth in 35:52 Minuten. Als schnellster heimischer Läufer landete Thomas Rink vom Ski-Club Lauf in 38:30 Minuten auf einem starken fünften Rang, gefolgt von seinem Vereinskollegen Markus Pohl-Voigt in 39:00 Minuten.

Bei den Frauen blieb der 16 Jahre alte Streckenrekord der in Äthiopien geborenen Mulu Riedel unangetastet. Die für das Team FinishLine startende Eva Scheu freute sich am Ende über einen souveränen Start-Ziel Sieg. Scheu, die bereits im Jahr 2013 triumphierte und in den vergangenen beiden Jahren jeweils Rang zwei errang, kam nach 41:44 Minuten ins Ziel. Dahinter holte sich Manuela Glöckner aus Ebermannstadt in 48:29 Minuten Rang Zwei vor Heidi Storandt vom Laufteam Fürth 2010 in 49:13 Minuten.

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Den Sieg sicherte sich der Äthiopier Berhanu Diro (rechts) mit einer Zeit von 33:40 vor seinem Landsmann Kedir Burka und dem Aschaffenburger Christian Roth.2016/06/Altstadtfestlauf-2016-090.jpg

Im hinteren Teilnehmerfeld hatten vor allem zum Ende des Rennens viele Teilnehmer mit der Hitze zu kämpfen. Umso dankbarer waren sie über einige Anwohner, die extra für die Läufer Schläuche aus ihrem Garten hielten, um den Sportlern eine kleine Abkühlung zu verschaffen. 188 der 268 angetretenen Läufer schafften es ins Ziel. Darunter auch Peter Meyer aus Erlangen, der während der kompletten zehn Kilometer jonglierte und damit die Blicke der Zuschauer auf sich zog.

Neben den Läufern über zehn Kilometer gingen beim „inklusiven Nordic Walking für Menschen mit und ohne Behinderung über fünf Kilometer“ behinderte Sportler zusammen mit Sportlern ohne Handicap auf die Strecke. Schnellster unter den 23 Walkern war Gerhard Metzger von der evangelischen Kirchengemeinde Altensittenbach in 33:56 Minuten. Bei den Frauen gewann wie im Vorjahr Memet Bichter vom Team Döbrich & Heckel Express in 34:12 Minuten. Die Einnahmen der von Andreas Janker organisierten Veranstaltung kommen Menschen mit Behinderung zu Gute.

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Eva Scheu (links) war mit 41:44 die schnellste Frau, Manuela Glöckner (rechts) landete in der Damenwertung auf Rang zwei.2016/06/Altstadtfestlauf-2016-091.jpg

Zur Bildergalerie zum Altstadtfestlauf sowie zu Bericht und Bildergalerie über das Altstadtfest 2016 geht es hier.

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