Spieltag im Schach

Altensittenbach schlägt Hersbruck

Der Altensittenbacher Fabian Ammon brachte mit Dame und zwei Läufern den gegnerischen König zur Strecke. | Foto: J. Ruppert2017/04/8049372.jpeg

HERSBRUCK – Nur etwa eine halbe Stunde dauerte es, bis Brettstratege Patrick Felme einen Schnitzer von Bosiljko Markovic bei einem Abtausch bestrafte und die Partie gewann. Auch sonst lief es für die Hersbrucker Schachspieler im Derby mit dem SV Altensittenbach alles andere als gut. Am Ende hieß es 0,5:5,5.

Die Ehre des SC Hersbruck verteidigte Nachwuchstalent Robert Bruss. Zwar verirrte sich einer seiner Läufer in die gegnerische Rochadestellung und sein Kontrahent Reinhard Preißer blockierte erfolgreich die Rückzugsfelder des Offiziers. Dann aber nutzte er seinen Vorteil nur zu einem Remis-angebot, was der Hersbrucker annahm.

Zu optimistisch
An den vorderen Positionen zogen die Hersbrucker überraschend deutlich den Kürzeren. Jürgen Vennemann tauschte zu optimistisch einen Springer gegen zwei Bauern. Aus seinem erhofften Angriff im Zentrum wurde aber nichts. Denn Gerd Rösel vom SVA diktierte dank seiner Schwerfiguren das Geschehen, öffnete die Königsverteidigung von Jürgen Vennemann und setzte matt. Auf Brett zwei geriet Klaus Weise (SCH) in eine Fesselung, verlor mit Schach eine Figur und damit die Partie.

Der schönste Erfolg des Abends glückte Fabian Ammon (SVA). In einer französischen Variante rochierten er und Günter Meier lang. Fabian Ammon drängte Zug um Zug die gegnerischen Steine zurück. Nach einem Springeropfer spann er mit zwei Läufern und der Dame das Mattnetz. Werner Schwarm vom SVA eroberte in der Anfangsphase einen vorwitzigen Bauern des Hersbrucker Dieter Begert und verwertete den Vorteil in einem Turmendspiel.

N-Land Jürgen Ruppert
Jürgen Ruppert