PFOS-Belastung

Wie sicher ist das Trinkwasser?

Um die Röthenbacher Wasserversorgung – hier im Bild – und um die Leinburger Brunnen geht es bei der Infoveranstaltung.
Um die Röthenbacher Wasserversorgung – hier im Bild – und um die Leinburger Brunnen geht es bei der Infoveranstaltung. | Foto: PZ-Archiv2019/05/stadtwerke-rothenbach.jpg

RÖTHENBACH/LEINBURG. Das Landratsamt Nürnberger Land veranstaltet am Dienstag, 21. Mai, um 17 Uhr eine Informationsveranstaltung zum Trinkwasser in Röthenbach und Leinburg.

Hintergrund sind mehrere Funde des im Tierversuch Krebs auslösenden Stoffes PFOS in der näheren Umgebung. Im großen Sitzungssaal des Röthenbacher Rathauses informiert die Behörde über den aktuellen Sachstand.

Erhöhte Werte schon 2012 im Finstergraben

Die Pegnitz-Zeitung berichtete erstmals 2015 über eine erhöhte PFOS-Konzentration im Birkensee. Später stellte sich heraus: Das Landratsamt wusste seit August 2012, dass der giftige Stoff aus der Diepersdorfer Kläranlage in den Finstergraben und von dort in den Röthenbach floss. Beide Funde hängen aber nach Behördenangaben nicht zusammen.


Zuletzt war PFOS auch in einem Brunnen auf dem ehemaligen Conradty-Gelände in Röthenbach festgestellt worden und in einer Sandgrube unweit des Birkensees. Die letzten bekannten Trinkwasseruntersuchungen waren negativ.

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