Beinahe auf die Gegenfahrbahn

Unfall mit Vollsperrung auf der A9 bei Lauf

Fast wäre der Lkw durch die Mittelleitplanke gebrochen. | Foto: Schuster2020/11/unfall-lkw-aluf.jpg

LAUF – Drei Verletzte, rund 50 000 Euro Schaden und eine Vollsperrung der A 9: Das ist die Bilanz eines Unfalls, der sich am frühen Mittwochnachmittag  auf der Autobahn in Fahrtrichtung Berlin auf Höhe der Ausfahrt Lauf-Süd ereignet hat.

Hier wechselte ein polnischer Lastwagenfahrer von der rechten auf die mittlere Spur, übersah dabei aber einen Seat Kombi mit Laufer Zulassung. Es kam zu einer Kollision, bei der der Lastwagen auf die Mittenabtrennung der Autobahn geriet. Er durchbrach teilweise die Schutzplanken. Durch die Wucht des Aufpralls fielen schwere Betonteile auf die Fahrbahn der Gegenrichtung.  

Während der 19-jährige Fahrer des Seat nur leicht verletzt vom Rettungsdienst in das Krankenhaus nach Lauf gebracht wurde, kam sein 48-jähriger Beifahrer mit schweren Verletzungen in eine Nürnberger Klinik. Der Kraftfahrer wurde ebenfalls leicht verletzt, wollte jedoch nicht zu weiteren Untersuchungen in ein Krankenhaus.

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Feuerwehren im Einsatz

Vor Ort waren neben den Feuerwehren aus Lauf und Heuchling auch der Rettungsdienst mit Notarzt und Einsatzleiter. Die Autobahn in Richtung Norden blieb wegen des Unfalls für rund eine Stunde voll gesperrt. In der Gegenrichtung war nur eine kurzeitige Vollsperrung erforderlich.

Die Autobahnmeisterei sicherte die Einsatzstelle ab, bis die Bergung der Fahrzeuge abgeschlossen war. Sie kümmerte sich im Anschluss um die provisorische Wiederherstellung der Mittenabtrennung.  

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