Generalsanierung der Röthenbacher Mittelschule

Holz statt Beton

Holz und Faserzementplatten zieren den neuen Anbau – vorbei ist es mit dem grauen Beton der Siebziger.
Holz und Faserzementplatten zieren den neuen Anbau – vorbei ist es mit dem grauen Beton der Siebziger. | Foto: Buchner-Freiberger2016/04/mittelschule-roth-sanierung-holz2.jpg

RÖTHENBACH — Fast ein Jahr ist vergangen seit dem Spatenstich für die Generalsanierung der Röthenbacher Geschwister-Scholl-Mittelschule. Inzwischen lässt sich erahnen, wie das Schulgebäude nach deren Abschluss aussehen wird: Holz und Faserzementplatten zieren schon jetzt die Fassade des Anbaus, in dem künftig Kunst-, Musik- und Informatikunterricht stattfinden soll.

Während die Arbeiten an dem neuen Trakt, der insgesamt rund 800 Quadratmeter groß ist, noch laufen, beginnt nebenan, in den Klassenzimmern, der zweite Bauabschnitt. Bürgermeister Klaus Hacker: „Dieser Teil der Schule wird erst einmal frei von Schadstoffen gemacht.“ Anschließend wird auch er so gestaltet wie der Anbau.

Vorbei sind die Zeiten der grauen Betonplatten aus den Siebzigern, die man im Bildhintergrund am Verwaltungstrakt noch erkennen kann. Dessen Umbau stellt den dritten Bauabschnitt dar, geplant ist unter anderem ein Lichthof, dem der bisherige Mehrzweckraum weichen soll.

2015 wurden die Kosten für die gesamte Sanierung auf 17 Millionen Euro geschätzt – nun sieht es danach aus, als müsste der Schulverband als Bauherr doch weniger tief in die Tasche greifen. Um 1,5 Millionen Euro billiger als erwartet wurde der zweite Bauabschnitt vergeben. Dem Schulverband gehören die vier Kommunen Röthenbach, Rückersdorf, Schwaig und Leinburg
an.

N-Land Andreas Sichelstiel
Andreas Sichelstiel