CSU-Antrag

Mehr Blitzer für Bayern

Stationäre Blitzer gibt es in Bayern fast nur in Großstädten. Norbert Dünkel kann sie sich etwa an der B8 in Schwarzenbruck oder in Neunhof vorstellen. | Foto: Adobe Stock2019/10/NL-Blitzer-Adobe-Stock.jpeg

NÜRNBERGER LAND – Bislang stehen im Freistaat nur 24 fest verbaute Radarfallen. Der Innenausschuss des Landtags möchte das ändern. Norbert Dünkel (CSU) hat schon eine Idee, wo die neuen Blitzer stehen sollen.

Die CSU-Fraktion des Bayerischen Landtags hat einen Antrag zum verstärkten Ausbau von stationären Geschwindigkeits-Messanlagen in innerörtlichen Bereichen in den Landtag eingebracht. Damit soll dem Wunsch vieler Gemeinden auch im Nürnberger Land entsprochen werden, ein angepasstes Verkehrsverhalten innerhalb geschlossener Ortschaften zu ermöglichen.

Für MdL Norbert Dünkel, der als Mitglied des Innenausschusses den Antrag mit verfasst hat, ist dies eine Möglichkeit einer vorbeugenden Einflussnahme auf das Fahrverhalten der Verkehrsteilnehmer. Wo geblitzt wird, fahre man vorsichtiger und angepasst.

 

 

Feste Blitzer bislang nur in Großstädten

Stationäre Blitzer werden – anders als beispielsweise in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen – im Freistaat nur in sehr geringer Anzahl verwendet. Derzeit sind in ganz Bayern nur 24 solcher Anlagen im Einsatz, wobei sich das Einsatzgebiet vorwiegend auf die Großstädte München, Nürnberg, Augsburg und Ingolstadt beschränkt.

„Das Ziel“, sagt Dünkel, „muss ein deutlich erweiterter Spielraum für die Kommunen sein, um den Verkehr an Ortseingängen und sonstigen Gefahrenstellen dauerhaft regulieren zu können“. Neben dem Reduzieren von Unfällen führt er den Schutz der Anwohner vor Immissionen und Verkehrslärm als Argumente an. Nach Vorstellung des Abgeordneten muss die Entscheidung vor Ort in Abstimmung zwischen der Kommune, dem Landratsamt und der Polizei ermöglicht werden.

Ein Mittel für Schwarzenbruck?

Für Norbert Dünkel könnten derartige stationäre Geschwindigkeitsmessanlagen beispielsweise auch für die B8 in Schwarzenbruck und die Ortsdurchfahrt Neunhof eine wirksame Alternative darstellen, positiv auf den fließenden Verkehr Einfluss zu nehmen und für eine erhöhte Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu sorgen. In diesen Ortschaften haben sich bereits Bürgerinitiativen gegen Raser formiert.

N-Land Der Bote
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