Ab Juli vier Zeitslots statt drei

Mehr Badeschichten im Laufer Freibad

Wassergymnastik im Laufer Freibad | Foto: PZ-Archiv/ Haase2020/07/Freibad-Lauf-Eroffnung-Corona-Wassergymnastik.jpg

LAUF – Die Stadt reagiert auf Kritik und verändert die „Zeitslots“. Künftig wird es vier statt wie bisher drei Badeschichten geben. Dadurch können täglich mehr Besucher schwimmen gehen.

Rund 11 000 Besucher wurden in diesem Jahr schon im Laufer Freibad gezählt. Und dies trotz des späten Saisonbeginns und massiver Einschränkungen durch die Corona-Schutzvorgaben.

Aus Sicht von Bürgermeister Thomas Lang war dies eine sehr positive Botschaft, die der zuständige Referent im Rathaus, Michael Meye, in der Stadtratssitzung am Donnerstag überbrachte.

Um trotz weiter bestehender Einschränkungen aber noch mehr Badegäste zu erreichen und deren Bedürfnissen gerecht zu werden, sollen ab Juli vier statt bisher drei feste Badezeiten in Lauf gelten. Für die Frühschwimmer wie bisher von 8 bis 10 Uhr. Die neue Zwischenzeit geht von 11 bis 13 Uhr und anschließend gibt es zwei längere Nachmittagszeiten von 13.30 Uhr bis 16.30 Uhr und von 17 Uhr bis 20 Uhr.

250 und 300 Besucher

Am Vormittag können jeweils 250 Besucher ins Freibad kommen, zu den beiden Nachmittagsbadezeiten jeweils 300, sodass am Ende pro Tag mehr Besucher als bisher das Freibad nutzen können. Die Vormittagszeiten würden jeweils zwei Euro Eintritt kosten, die Nachmittage drei Euro.

Die Vorteile der neuen Regelung sind, so Meye, dass in der zweiten Vormittagsgruppe jetzt vor allem Schulkinder die Zeit für den Schwimm­unterricht nutzten können, ohne die Nachmittagsbadezeit zu blockieren. Die Zeit ab 13.30 Uhr, so die Erfahrung, könnte verstärkt von Schülern, die oft bis 13 Uhr Unterricht haben, und von Familien genutzt werden.

Halber Tag im Bad geht nicht

Nicht einführen wollte man dagegen nur noch eine lange, durchgehende Badezeit für den Nachmittag, weil man dadurch einfach viel weniger Badegästen ein Angebot hätte machen können. Auch wenn, und da versteht Bürgermeister Lang die vereinzelten Kritiker durchaus, man dadurch in diesem Jahr eben nicht von mittags bis abends einen halben Tag im Freibad verbringen kann.


Ausdrücklich wies Lang in der Stadtratssitzung darauf hin, dass der sogenannten „Rahmenhygieneplan“ keine Erfindung der Stadt sei, sondern vom Gesundheitsministerium vorgegeben werde.

Die aktuelle Lösung sei außerdem nicht in Stein gemeißelt, meinte Meye. Die Badezeiten und Besucherregeln können und sollen neuen Gegebenheiten, angefangen bei der Inzidenz bis zu den Sommerferien, angepasst werden.

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