Für Vereine, Schulen und Öffentlichkeit

Laufs Hallenbäder ab Herbst wieder offen

Das Hallenbad am Laufer Gymnasium soll ab 7. September nicht nur für die Schüler, sondern auch für die Öffentlichkeit wieder geöffnet werden. | Foto: PZ-Archiv2020/07/hallenbad-cjt-lauf2.jpg

LAUF – Auch nach dem Freibadsommer im September sollen Schwimmer in Lauf weiter auf ihre Kosten kommen: Das Hallenbad am CJT-Gymnasium und die städtischen Schulschwimmbäder der Kunigunden- und der Bertleinschule können nach der coronabedingten Pause nach den Ferien wieder genutzt werden. Und dies nicht nur von Schülern, sondern auch von Vereinen und zum Teil auch von der Öffentlichkeit.

Nachdem der Landkreis das CJT-Schwimmbad ab September für den Schul- und Vereinsbetrieb freigegeben hatte, entschied jetzt auch der Laufer Stadtrat, das Bad – voraussichtlich ab Montag, 7. September – für die Allgemeinheit zu öffnen. Zeitgleich stehen auch wieder die städtischen Schulschwimmbäder zur Verfügung.

Dabei gelten natürlich auch für die Hallenbäder neue, coronabedingte Einschränkungen. Grundsätzlich aber, so die verantwortlichen Schwimmmeister, sehen sie keine Probleme, zumal ein Hygienekonzept vorhanden ist.

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Schwimmen in Schichten

Dieses sieht vor, dass maximal acht Schwimmer gleichzeitig im Wasser des Hallenbades am CJT sein dürfen. Alle 45 Minuten, diese Zeitdauer sei nach Erfahrungen ausreichend, können neue Besucher ins Bad. Und weil die Öffentlichkeit fünf solche Dreiviertelstunden-Slots erhält, könnten so theoretisch jeden Tag 40 Personen im Hallenbad schwimmen gehen. Das wären dann zwar nur etwa 50 Prozent der sonst üblichen etwa 80 Personen pro Tag, die Quote, so war man sich im Stadtrat einig, sei aber trotzdem sehr gut.

Keine Tickets direkt im Bad

Der Eintritt kostet 1,50 Euro. Der Einlass ist, wie schon beim Freibad, nur mit einem Ticket möglich, das ab Anfang September online unter shop.ticketpay.de/organizer/USJ3S99E/calendar erworben werden kann. Auch im Bürgerbüro des Rathauses kann man Karten kaufen. Online erfährt man auch, für welche Termine noch Tickets verfügbar sind.


„Wir freuen uns sehr, dass wir im Zuge der gelockerten Corona-Beschränkungen nicht nur den Schülern, sondern auch den örtlichen Vereinen, Sport- und Freizeitschwimmern zum Ende des Sommers wieder die Möglichkeit bieten können, in der Halle zu trainieren“, so Bürgermeister Thomas Lang. Und Stadtrat Schweikert meinte, dass die Öffnung der Hallenbäder auch ganz wichtig für die Vereine und insbesondere die Wasserwacht sei.

Weil das neue Hygienekonzept allerdings neue und andere Einlasskontrollen nötig macht (bisher steht am Hallenbadeingang ein Kassen- und Zeitautomat), ist ein größerer Personalaufwand nötig. Dies verursacht etwa 28 000 Euro Mehrkosten, diese Summe muss von der Stadt bezahlt werden.

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