Gegen Rassismus und Hetze

Menschenkette für Demokratie

Mit Abstand, aber gleichzeitig unübersehbarer Präsenz setzten die Aktiven des bunten Bündnisses ein deutliches Zeichen für die Wehrhaftigkeit der Demokratie. | Foto: Herbert Bauer2020/07/Feucht-Menschenkette2-scaled.jpg

FEUCHT – Ein Bündnis verschiedener politischer und gesellschaftlicher Organisationen zeigt mit einer spektakulären Menschenkette klare Kante gegen Rassismus und Hetze.

„Das Grundgesetz ist das Fundament für unser Zusammenleben in Freiheit und Frieden. Mit der Menschenkette soll ein Zeichen gesetzt werden für die Werte unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung und gegen Hetze, Rassismus und Ungleichheit in unserer Gesellschaft“, so die Initiatoren der spektakulären Aktion am Samstagmorgen in Feuchts Ortskern.

Viele Gruppierungen

Beteiligt hatten sich neben den örtlichen politischen Parteien und Gruppierungen von Bündnis 90/Die Grünen, CSU, FDP, Partei für Franken, SPD und UCS/Die Unabhängigen, die evangelische und katholische Kirchengemeinde, der SC Feucht und der TSV Feucht sowie die Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg. Ebenfalls vertreten war die Altdorfer Ortsgruppe der Aktion Seebrücke sowie die Feuchter Bürgermeister Jörg Kotzur und Oliver Siegl, deren Schwarzenbrucker Kollegen Markus Holzammer und Petra Hopf und Altdorfs zweiter Bürgermeister Horst Topp.

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Parteiübergreifendes Bündnis

Parteiübergreifend wie das Aktionsbündnis war auch das Vorbereitungsteam: Pia Hoffmann-Heinze und Andreas Sperling (Grüne) Inge Jabs und Ernst Klier (SPD) und Felix Schoderer (CSU).
Per Bild und Ton festgehalten und dann gestreamt wurde das Ganze von Max Dettenthaler und seinem Team von feuchtfm.

Wehrhaftigkeit der Demokratie

Felix Schoderer formulierte eingangs für das Organisationsteam: „Die Wehrhaftigkeit unserer Demokratie ist gefordert. Wir wollen uns kruden Verschwörungstheorien und Angriffen über soziale Medien und Demonstrationen auf unsere Demokratie entgegenstellen und ein Zeichen für unsere Demokratie setzen. Denn sie funktioniert besser, als von manchen behauptet wird. Unsere Journalisten sind besser als manche Gruppen das vermitteln wollen. Unsere Meinungsfreiheit funktioniert hervorragend – dazu genügt es, sich die heutige Veranstaltung anzuschauen. Wir appellieren an alle, sich der Verrohung der Sprache in Parlamenten und sozialen Medien entgegenzustellen. Unsere Demokratie lebt und wird durch unsere Grundrechte geschützt.
Abschließend formierten sich die Teilnehmenden zu einer Menschenkette in der Pfinzingstraße – natürlich unter Wahrung der Abstandsregeln – und setzten so ein deutlich sichtbares Zeichen zur Verteidigung unseres Grundgesetzes und der darin geschützten Rechte und Werte.

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