Schwerer Unfall auf der A3

Frontal ins Stauende – zwei Tote, ein Verletzter

Offensichtlich nahezu ungebremst hat der Kleintransporter das Heck des Lastwagens gerammt. | Foto: News5/Bauernfeind2022/01/n5_220118_ID22617_29-scaled.jpg

SCHWAIG/ALTDORF — Die Feuerwehr kann am Dienstagabend auf der A3 zwischen den Kreuzen Altdorf und Nürnberg nur einen von drei Insassen eines Kleintransporters retten, der auf einen Lastwagen aufgeprallt ist. Für einen 32-Jährigen und eine 26-Jährige kommt jede Hilfe zu spät.

Die Wucht des Aufpralls muss groß gewesen sein: Die Front des Kleintransporters ist völlig deformiert, die Sitzbank wurde in den Laderaum gedrückt. Auf ihr saßen drei Personen – nur eine davon, ein 17-Jähriger, kann die Feuerwehr lebend aus dem Wrack retten. Er kommt mit lebensgefährlichen Verletzungen in eine Klinik.

Der 32-jährige Fahrer und eine 26-jährige Beifahrerin sind schwer eingeklemmt, so schwer dass sie an der Unfallstelle sterben.

Wie die Polizei später meldet, hat der 32-Jährige, der am Steuer des Transporters saß, offensichtlich übersehen, dass sich vor ihm auf der A3 in Fahrtrichtung Würzburg der Verkehr staute. Zwischen den Autobahnkreuzen Altdorf und Nürnberg rammte er deshalb einen auf der rechten Spur stehenden Lastwagen.

Für die Einsatzkräfte war es schwierig, überhaupt festzustellen, wie viele Insassen sich in dem Fahrzeug befunden hatten. Der Einsatz zieht sich lange hin, auch deshalb, weil die Bergung der Leichname aus dem Trümmerhaufen aufwendig ist. Die Autobahn ist über Stunden hinweg gesperrt.

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Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft macht sich schließlich ein Sachverständiger ein Bild vor Ort, er soll den genauen Hergang klären.

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