Sicherheit rund ums Haus

Einbruchschutz beginnt vor der Haustür

Geschlossene Fenster und Balkontüren bieten weniger Angriffsfläche für Einbrecher. Foto: Silvia Marks/dpa
Geschlossene Fenster und Balkontüren bieten weniger Angriffsfläche für Einbrecher. Foto: Silvia Marks/dpa2026/05/A_HHZ617781-1.jpeg

Schon mit kleinen Veränderungen im Garten und am Haus lässt sich das Risiko eines Einbruchs deutlich senken. Laut Polizeilicher Kriminalstatistik wurden 2025 bundesweit 82.920 Einbrüche und Einbruchsversuche erfasst, laut Bundeskriminalamt 4.484 Fälle mehr als im Vorjahr.

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Dennoch gelingt nicht jeder Versuch. Wie „einladend“ ein Grundstück wirkt, hängt auch von seiner Gestaltung ab. Die Initiative „K-Einbruch“ von Polizei und Wirtschaft empfiehlt, den Vorgarten einzuzäunen und Gartentüren sowie Hoftore konsequent abzuschließen – auch dann, wenn man zu Hause ist.‑Wichtig ist auch, keine Kletterhilfen bereitzustellen: Mülltonnen, Leitern oder Gartenmöbel sollten nicht frei zugänglich, sondern besser weggesperrt sein. Auch Bäume, Rankgerüste sowie dicht am Haus gepflanzte Hecken und Sträucher können den Zugang erleichtern. Sie bieten nicht nur den Bewohnern und ihrem Haus Sichtschutz, sondern auch Einbrechern.

Fenster und Türen sollten bei Abwesenheit immer geschlossen sein. Wer im Sommer nachts lüften möchte, kann auf spezielle Parallelabstell-Beschläge setzen. Der Fensterflügel wird hier nicht gekippt, sondern parallel zum Rahmen verschoben.‑ Alle Fensterbeschläge sollten mindestens die einbruchhemmende Widerstandsklasse RC2 haben. Ergänzend sorgt eine gute Beleuchtung der Zugangswege, am besten mit Bewegungsmelder, für mehr Sicherheit rund ums Haus. dpa

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