HERSBRUCK – Kino im Hirtenmuseum mit „projekt brânzâ – Rumäniens letzte Hirten“ gibt es am 16. Oktober um 19.30 Uhr (Einlass ab 19 Uhr).
Der Titel leitet sich vom rumänischen Wort „brânzâ“ für Käse ab und ist ein deutscher Dokumentarfilm von Uwe Fischer. Er begleitete eine Hirtenfamilie eine Saison lang bei der traditionellen Transhumanz, dem saisonalen Wanderviehhüten in den rumänischen Karpaten.
Tranzhumanz – ist das ein Mysterium, Kultur oder einfach nur Lebensart? Wahrscheinlich von allem etwas, im Hirtenland Rumänien, in dem diese archaische Tradition noch lebt.
Im Gepäck Kamera, Mikrofon und jede Menge Neugier begleitete Uwe Fischer 2020 eine Saison lang eine Hirtenfamilie. Er zog mit ihren Schafen über weite Almen, saß am offenen Feuer, beging mit ihnen Totengedenken, feierte das orthodoxe Osterfest und konnte so eine Arbeits- und Lebensweise dokumentieren, die von vielen Traditionen geprägt ist, aber auch die Einschränkungen aktueller EU-Richtlinien bewältigen muss.
Info: Der Eintritt kostet zehn Euro. Der Filmemacher ist anwesend.
