Brücke jahrelang gesperrt

Feuchter CSU-Fraktion schlägt Interimsstandorte für den Wertstoffhof vor

Der direkte Weg zum Wertstoffhof der Marktgemeinde führt über die ICE-Brücke am Josef-Schlosser-Weg - und wird lange Zeit versperrt sein.
Der direkte Weg zum Wertstoffhof der Marktgemeinde führt über die ICE-Brücke am Josef-Schlosser-Weg - und wird lange Zeit versperrt sein. | Foto: Christian Geist2026/08/q40-f614x358-1024x509-1.webp

FEUCHT – Dass im Zuge der jahrelangen Sperrung der Brücke am Josef-Schlosser-Weg eine alternative Zufahrt für die Kläranlage, den Kleintierzuchtverein, die Reitanlage und die Anwohner geschaffen wird, begrüßt die Feuchter CSU in einer aktuellen Pressemitteilung ausdrücklich.

„Dass allerdings die Menschen für die Abgabe von Wertstoffen und Gartenabfällen den Umweg über die Äußere Weißenseestraße und einen Forstweg dauerhaft und regelmäßig nehmen werden, ist kaum vorstellbar und im Sinne unseres Bannwaldes auch nicht sinnvoll“, meint der stellvertretende CSU-Fraktionsvorsitzende Herbert Bauer. Erschwerend käme hinzu, dass die Abgabemöglichkeiten im Wertstoffhof Altdorf auf längere Sicht eingeschränkt sind. Die CSU befürchtet nun, dass Wertstoffe vermehrt im Restmüll landen und schlägt daher vor, Alternativstandorte für die Abgabe von Wertstoffen und Gartenabfällen während der genannten dreijährigen Phase der Sperrung der Brücke zu suchen.

Die CSU schlägt zum einen den Bauhof als möglichen Standort vor. „Samstags ist dort kein regelmäßiger Betrieb und mittwochs könnte man den Beginn der Abgabe auch auf 18 Uhr verlegen, falls 17.30 Uhr noch mit regelmäßigen Arbeitszeiten der Beschäftigten kollidieren sollte.“ Zum anderen sei das gemeindliche Grundstück hinter dem Neuen Friedhof am Gugelhammerweg eine Alternative. „Beide Lösungen sind allemal besser als die Beibehaltung des Standortes an der Kläranlage – für den Wald, unsere Umwelt, unsere Ressourcen und unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger.“

Bürgermeister Harald Danzl (ebenfalls CSU) hat bereits auf den Vorschlag seiner Partei reagiert. Die Verlagerung des Wertstoffhofes werde in der Verwaltung bereits intensiv diskutiert. „Wir möchten eine zu hohe Beanspruchung des Umfahrungsweges ebenfalls vermeiden. Gerade sind wir in der Abstimmung bezüglich möglicher Standorte“, erläutert Danzl in einer Pressemitteilung. 

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