Praktikum in Corona-Zeiten

Veldener Mittelschüler durften Arbeitsluft schnuppern

Bei ihrem ersten Betriebspraktikum zeigten sich die Veldener Mittelschüler von ihrer besten Seite. | Foto: Privat2022/02/PraktikumMSVeldenPrivat.jpeg

VELDEN – Die Achtklässler der Mittelschule Velden sagen „Danke“, denn sie haben vor Kurzem trotz der landauf landab um sich greifenden Omikron-Welle bei verschiedenen Firmen ihr Betriebspraktikum absolvieren dürfen. Und das sei in Pandemie-Zeiten keine Selbstverständlichkeit, finden die Schüler.

Das Praktikum sei sehr wichtig gewesen, schreiben die Schüler, „denn wir traten damit zum ersten Mal mit der Arbeitswelt unter realen Bedingungen in Kontakt, durften praktisch tätig werden, konnten richtige Arbeitsluft schnuppern, uns mit Kollegen und Kolleginnen austauschen und spürten, wie es ist, einfach nur mal acht Stunden am Tag auf den Beinen zu stehen“.

Tugenden sind gefragt

Bei dem Praktikum konnten sie ausprobieren, ob ihre Stärken mit den Anforderungen des Berufes zusammenpassen. „Wir merkten, wie sehr doch auch in der Arbeitswelt auf Tugenden wie Pünktlichkeit, Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit, Gewissenhaftigkeit und Hilfsbereitschaft Wert gelegt wird, die auch an unserer Schule sehr hoch gehalten werden“, schreiben die Schüler weiter.

Der Rat ihres Lehrers Günther Brückner, der die Schüler an ihren Praktikumsplätzen besuchte, sich von der „Schokoladenseite“ zu zeigen, hatte Erfolg: Einigen Schülern wurde seitens des Betriebs prompt mit auf den Weg gegeben, sich doch zum nächsten Jahr um einen Ausbildungsplatz zu bewerben.

Mehr als nur vier Wochen

Neben den vier verpflichtenden einwöchigen Praktika gehören an der Mittelschule Velden auch sogenannte Werkstatttage mit Potenzialanalyse, regelmäßige Gespräche mit der Berufsberaterin, Bewerbungstrainings mit externen Arbeitgebern, Messebesuche, Betriebserkundungen und vieles mehr zur Berufsorientierung.

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