Diskussion

SPD Schwaig hat mit Bürgern über Bedrohungssituationen gesprochen

Maja Doll, SPD-Gemeinderätin in Schwaig, diskutierte mit Kreisrat Jan Plobner und Bundestagsabgeordnetem Christoph Schmid auch, was im Fall eines großflächigen Stromausfalls zu tun ist.
Maja Doll, SPD-Gemeinderätin in Schwaig, diskutierte mit Kreisrat Jan Plobner und Bundestagsabgeordnetem Christoph Schmid auch, was im Fall eines großflächigen Stromausfalls zu tun ist. | Foto: SPD Schwaig2026/08/q80-f435x64-1024x621-1.webp

SCHWAIG – Mit Blick auf die stetig wachsende Bedrohungslage durch Angriffe auf die kritische Infrastruktur hatte die SPD-Fraktion Schwaig in den gut besuchten Bürgersaal in Behringersdorf eingeladen.

Im Anschluss an kurze Eingangsreferate des Bundestagsabgeordneten Christoph Schmid und des Kreisrates Jan Plobner über die allgemeine Situation über die bestehenden Informationen des Landratsamtes zum Thema Katastrophenschutz warf Maja Doll, Gemeinderätin aus Schwaig, die Frage auf, wie sich die Bevölkerung selbst auf ein solches Szenario vorbereiten könnte und sollte. Denn wenn Katastrophenfälle eintreten, insbesondere wenn der Strom längere Zeit großflächig ausfällt, ist es wichtig, zu wissen, wo man Hilfe bekommt.

Als Jan Plobner die Frage stellte, ob denn jemand wisse, wo das Versorgungszentrum für Schwaig und Rückersdorf sei, meldete sich niemand. Die Antwort lautet: die Grundschule in Behringersdorf. Aber reichen diese Versorgungszentren und die örtlichen Feuerwehren aus, wenn nichts mehr geht?

Zusammen mit den Besucherinnen und Besuchern der Veranstaltung wurde darüber nachgedacht, welche Strukturen innerhalb der Bevölkerung und Hilfen untereinander notwendig sein könnten, um alle so gut wie möglich durch eine schwierige Situation zu bringen. Hierbei kamen viele Fragen auf, zu denen auch der als Besucher anwesende Bürgermeister von Schwaig, Thomas Wittmann, einige Informationen geben konnte.

Erste Schritte sind getan

Zusammenfassend wünschten sich alle, in Papierform informiert zu werden, so wie es beispielsweise in Schweden üblich ist. Schließlich schweigen ohne Strom nicht nur alle Telefone, sondern auch das Internet als Informationsquelle. Jan Plobner sagte zu, über die SPD-Kreistagsfraktion einen entsprechenden Antrag im Kreistag Nürnberger Land einzubringen.

Viele Gäste bedankten sich im Anschluss für den informativen Abend und die zur Verfügung gestellten Broschüren des Bundesamtes für Bevölkerungs- und Katastrophenschutz zum Thema Selbstvorsorge. Erste Schritte sind laut den Veranstaltern getan. Ob sie ausreichend sind, bleibe allerdings fraglich. Die Angriffe auf die sogenannte kritische Infrastruktur nehmen zu, nicht nur auf Flughäfen, sondern auch auf unsere Wasser- und Energieversorgung

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