Gefahrenbäume fällen

Schneebruchgefahr: Deutsche Bahn ruft Waldbesitzer im Landkreis zum Handeln auf

Die Streckensperrung hatte vor allem zu Problemen bei der Schülerbeförderung geführt.
Die Streckensperrung hatte vor allem zu Problemen bei der Schülerbeförderung geführt. | Foto: Andreas Sichelstiel2026/02/sdfdsfsd.jpg

NÜRNBERGER LAND – Zwei Tage lang war die S-Bahn-Strecke zwischen Lauf und Hartmannshof gesperrt, „aufgrund Hunderter beschädigter Bäume“, wie es in einer Mitteilung der Deutschen Bahn an die Stadt Lauf heißt. Der Konzern ruft nun Waldbesitzer zum Handeln auf.

Sie sollten ihren Wald inspizieren und, falls nötig, Gefahrenbäume fällen – das allerdings ausschließlich nach vorheriger Kontaktaufnahme mit der Bahn. Nötig seien nämlich gegebenenfalls „Sicherungsmaßnahmen gegenüber dem Bahnbetrieb“, wie eine Abschaltung der Oberleitung.

Seilwinde ist Pflicht

Weiter heißt es in der Mitteilung: „Die Baumfällungen dürfen nur durch Fachpersonal mit seilwindenunterstützten Verfahren durchgeführt werden.“

Betroffen sei der Streckenabschnitt von der Bahnbrücke über die A9 bei Lauf über Ottensoos und Henfenfeld bis Hersbruck, so der Konzern. Die Streckensperrung hatte vor allem zu Problemen bei der Schülerbeförderung geführt – Ottensooser Kinder etwa nutzen die S-Bahn, um zu den weiterführenden Schulen zu gelangen.

Info: Waldbesitzer, die beschädigte Bäume entlang der S-Bahn-Strecke festgestellt haben, wenden sich per E-Mail an [email protected].

Nichts Neues verpassen! - Newsletter abonnieren