Ehrenamt stärken

Sammelbeschaffung von Löschgruppenfahrzeugen kommt im Nürnberger Land an

Symbolfoto Feuerwehr Fahrzeug
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SCHWARZENBRUCK/LEINBURG – Die bayernweite Sammelbeschaffung von Löschgruppenfahrzeugen kommt im Nürnberger Land an: Die Gemeinde Schwarzenbruck beteiligt sich für die Freiwillige Feuerwehr Altenthann, die Gemeinde Leinburg für die Freiwillige Feuerwehr Gersdorf. Beide Wehren sind auf der Teilnehmerliste des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration aufgeführt.

Nach aktuellen Berechnungen kann die Sammelbeschaffung gegenüber einer Einzelbeschaffung bis zu rund 150.000 Euro pro Fahrzeug einsparen. Bayernweit wird ein Entlastungspotenzial von rund 25 Millionen Euro für die beteiligten Kommunen erwartet. Die tatsächlichen Kosten stehen erst nach Abschluss der europaweiten Ausschreibung fest.

Dazu erklärt Felix Locke, Landtagsabgeordneter der Freien Wähler: „Das sind richtig gute Nachrichten für Altenthann, Gersdorf und den Brandschutz in unserer Heimat. Wer sich ehrenamtlich für andere einsetzt, braucht eine gute Ausbildung, eine starke Mannschaft und eine moderne Ausrüstung. Dafür müssen wir als Politik die passenden Rahmenbedingungen schaffen.“ Bayernweit beteiligen sich aktuell 171 Kommunen an der Sammelbeschaffung von LF-10-Fahrzeugen.

Ausschreibung europaweit

Der Landesfeuerwehrverband Bayern führt die europaweite Ausschreibung für die teilnehmenden Gemeinden durch. Der neue Beschaffungsweg soll Abläufe vereinfachen, Aufwand in den Rathäusern reduzieren und durch gebündelte Bestellungen wirtschaftlichere Konditionen ermöglichen. Locke erklärt weiter: „Bislang musste jede Gemeinde ein vergleichbares Fahrzeug oft mit großem Aufwand selbst ausschreiben. Das kostet Zeit, bindet Personal und kann gerade kleinere Kommunen vor Herausforderungen stellen. Mit der Sammelbeschaffung geben wir ihnen eine zusätzliche, freiwillige Möglichkeit an die Hand. Das ist pragmatisch, kommunalfreundlich und ein echter Gewinn für unsere Feuerwehren.“

Die Freie Wähler Landtagsfraktion hatte diesen Beschaffungsweg Anfang 2025 gemeinsam mit dem Koalitionspartner auf den Weg gebracht. Wichtig sei dabei, so Locke, dass die Entscheidung weiterhin bei den Kommunen bleibe: „Nicht jede Feuerwehr braucht das gleiche Fahrzeug. Wo eine individuelle Lösung notwendig ist, muss sie selbstverständlich möglich bleiben. Aber dort, wo ein standardisiertes LF 10 passt, sollten wir den Gemeinden den Weg so einfach wie möglich machen. Genau dafür ist diese Sammelbeschaffung da.“ Grundsätzlich sei die Ausstattung für die meisten Wehren jedoch ausreichend

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