30 Jahre

Rotary Clubs Nürnberger Land feiert Jubiläum

„Präsidentenwende“ und Jubiläum: Der neue Club-Präsident Frank Opferkuch (links) sieht seinem Vorgänger Johannes Söllner (am Fahnenmast) beim Einholen von dessen Fahne zu. Parallel wurde das 30-jährige Jubiläum des Clubs gefeiert.
„Präsidentenwende“ und Jubiläum: Der neue Club-Präsident Frank Opferkuch (links) sieht seinem Vorgänger Johannes Söllner (am Fahnenmast) beim Einholen von dessen Fahne zu. Parallel wurde das 30-jährige Jubiläum des Clubs gefeiert. | Foto: Thomas Gerlach2026/07/q84-f521x265-1024x588-1.webp

NÜRNBERGER LAND – Vor 30 Jahren war das Nürnberger Land ein weißer Fleck auf der Rotary-Karte. Das änderten 1996 genau 26 Männer. Sie schlossen sich zusammen und gründeten den Rotary Club Nürnberger Land.

Ihr Motto damals wie heute: „Mit Tatkraft und Weitsicht die Zukunft gestalten.“ Heute zählt er rund 60 Mitglieder.

Angefangen hat alles im Waldgasthof am Letten bei Lauf. Dort trifft sich der Club bis heute. Mal gibt es einen Vortrag, mal ein Mittagsmeeting, mal ein lockeres „Plaudermeeting“. Von Anfang an standen soziale Projekte im Mittelpunkt. Der Club fördert das Walpurgisheim in Feucht und das Pflegezentrum Sebastianspital. Er unterstützt Projekte in Tansania und Uganda. In Arusha half er beim Bau einer Schule mit. Seit 2005 vergibt er zudem den Ulrich-Griebel-Preis an vorbildliche Lehrkräfte im Landkreis.

Neben der Hilfe zählt die Gemeinschaft. Der Club reiste in die Steiermark, nach Griechenland, Marokko und ins Baltikum. Man wandert, fährt Rad und Ski. Kunst und Kultur haben ebenfalls ihren Platz. Beliebt ist das „Philosophische Terzett“, ein Abend nach dem Vorbild von Marcel Reich-Ranicki.

Zum Jubiläum steht ein Wechsel an der Spitze an. Frank Opferkuch übernimmt das Amt von Johannes Söllner. Die Ämter „rotieren“, der Präsident wechselt jedes Jahr. Opferkuchs Leitgedanke lautet: „Wohlstand neu denken – Werte bewahren.“ „Wohlstand besteht aus drei Säulen: materiellem, innerem und sozialem Wohlstand“, so der neue Präsident. Er will Firmen der Region besuchen, Kinder und Bildung fördern und das Clubleben stärken.

Der Club will sich weiterentwickeln. Geplant sind neue Formate wie Frühstücks- und Hybridmeetings. Auch die Technik soll einfacher werden. Neue Mitglieder sind jederzeit willkommen.

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