32. Weihnachtstrucker

Mehr als 80.000 Pakete: Johanniter ziehen positive Bilanz

Vor allem bei den Kindern in den Zielgebieten ist die Freude über die Pakete mit Spielzeug groß.
Vor allem bei den Kindern in den Zielgebieten ist die Freude über die Pakete mit Spielzeug groß. | Foto: Archiv/Marion Martin2026/01/b8bc2975d78843b73fe577854f8d06d7d9ed6763_max1024x.jpg

NÜRNBERGER LAND – Die Johanniter konnten bei ihrem 32. Weihnachtstrucker zahlreiche Pakete verteilen: 66.123 Pakete brachten Schulen, Kindertagesstätten, Privatpersonen und Firmen zu den Abgabestellen. 14.341 Päckchen wurden virtuell gepackt. Zusammen ergibt das 80.464 Pakete, viele davon auch aus Lauf und Umgebung.

„Es war eine großartige, gemeinsame Leistung“, sagt Ulrich Kraus, Projektleiter des Johanniter-Weihnachtstruckers. „Die Unterstützung der Menschen für den Johanniter-Weihnachtstrucker hat nicht abgenommen. Wir wissen, dass es absolut nicht selbstverständlich ist, sich für andere einzusetzen. Umso mehr rührt uns dieses Engagement. Und für die Menschen vor Ort ist es eine unermessliche Hilfe.“

Zwischen Weihnachten und Neujahr waren 69 Helferinnen und Helfer mit 28 Lkw nach Albanien, Rumänien und Bosnien gefahren, um vor Ort die Pakete mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln an die Menschen zu verteilen. Hier wurden sie schon sehnsüchtig erwartet. „Für die Ehrenamtlichen waren die Begegnungen ganz besonders. Die Dankbarkeit und Freude der Menschen haben sie tief bewegt“, berichtet Kraus. „Es sind zum Teil aus unserer Sicht unvorstellbare Bedingungen für die Menschen dort. Uns wurde berichtet, dass besonders die Kinder überwältigt waren, von für uns ganz alltäglichen Dingen. Ganz zu schweigen von der Freude über das Spielzeug.“

Mittlerweile wurden in den Zielländern Albanien, Bosnien, Rumänien, in der Ukraine und in der Republik Moldau Pakete verteilt. Bei den Ländern, die aus Sicherheitsgründen nicht direkt von den Ehrenamtlichen angefahren werden konnten, unterstützen Speditionen die Johanniter. Außerdem werden mit den Partnern vor Ort Packaktionen geplant. Auch in Deutschland wurden wieder viele Pakete verteilt. Ein großer Teil ging an die Tafeln.

„Wir schauen alle auf ein hartes Jahr zurück, und es wird wohl auch nicht unbedingt leichter werden. Umso mehr sind wir dankbar, dass Solidarität und Hilfsbereitschaft für andere nicht verloren gegangen sind“, sagt Kraus.

Zusätzlich zum normalen Paket, das gepackt und an einer Abgabestelle abgegeben wurde, gibt es die Möglichkeit, virtuell ein Päckchen zusammenzustellen. Die eigentlichen Pakete werden dann mit den gesammelten Geldspenden in den Zielländern von den langjährigen Partnern vor Ort eingekauft, gepackt und an die hilfsbedürftigen Menschen verteilt. Die Päckchen beinhalten Lebensmittel und Hygieneartikel. Eine dringend nötige Hilfe im Alltag.

Info: Weiteres unter www.johanniter.de/weihnachtstrucker, auf der Facebook-Fanseite www.facebook.com/JohanniterWeihnachtstrucker oder auf Instagram unter www.instagram.com/johanniter_weihnachtstrucker.

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