NÜRNBERGER LAND – Mit ihrem Ausscheiden wird sich die Zusammensetzung des Gremiums zur kommenden Amtsperiode deutlich verändern: Mehr als 40 Prozent der insgesamt 70 Mitglieder werden dem neuen Kreistag nicht mehr angehören.
Landrat Armin Kroder würdigte in seiner Rede das langjährige und verantwortungsvolle Wirken der ausscheidenden Mitglieder und dankte ihnen für die Zusammenarbeit. „Sie haben mit großem persönlichen Einsatz, Sachverstand und einem hohen Maß an Verantwortungsbewusstsein die Entwicklung unseres Landkreises mitgestaltet. Dabei waren die vergangenen Jahre nicht immer einfach“, betonte Kroder und nannte die Herausforderungen der Corona-Pandemie als Beispiel.
Zugleich hob er die Bedeutung des Ehrenamts hervor. Oft werde vergessen, dass sich auch in der Politik Menschen in ihrer Freizeit und ohne finanziellen Ausgleich in besonderem Maße engagieren. „Je länger ich im Amt bin, desto mehr wächst mein Respekt vor dem Ehrenamt – gerade in Zeiten, in denen das Geld knapper, die Auflagen größer und die Förderkulissen immer undurchsichtiger werden.“
Die ausgeschiedenen Kreisrätinnen und Kreisräte hätten in unterschiedlichen Funktionen und teils über viele Jahre hinweg wichtige Impulse gesetzt – sei es in Ausschüssen, Arbeitskreisen oder Projekten und durch ihr Engagement für die Bürger vor Ort, betonte Kroder. Ihr Wirken habe wesentlich dazu beigetragen, den Landkreis zukunftsfähig aufzustellen. Die ausscheidenden Mitglieder wurden im Rahmen der Sitzung besonders gewürdigt und erhielten als Anerkennung für ihr ehrenamtliches Engagement ein kleines Präsent.
Wer den Kreistag verlässt
Dr. Elisabeth Altmann, Benedikt Bisping, Gabriele Drechsler, Klaus Falk, Jörg Fritsch, Thiemo Graf, Perry Gumann, Christa Heckel, Dr. Lydia Hufmann-Bisping, Leonhard Irion, Eva Kneißl, Thomas Kramer, Ingrid Kroder, Joachim Lang, Adalbert Loschge, Norbert Maschler, Marlene Mortler, Erich Müller, Karin Müller, Eckart Paetzold, Christian Puppa, Betty Schmidt, Georg Schweikert, Dr. Martin Seitz, Ruth Thurner, Horst Topp, Prof. Dr.-Ing. Alexander von Hoffmann, Werner Wolter und Dr. Otto Wolze.
