HARTENSTEIN – Dieser Feiertagsausflug endete mit Glück im Unglück: Eine 33-jährige Kletterin verunglückte an Christi Himmelfahrt in den „Katzenlöchern“ zwischen Bärnhof und Grünreuth. Aus etwa fünf Metern Höhe stürzte die Kurzurlauberin kurz nach 17 Uhr an der Felsformation „Noristurm“ ab und verletzte sich mittelschwer.
Bergwachten, Rettungswagen, Rettungshubschrauber, Helfer-vor-Ort, Feuerwehren und Einsatzleiter eilten zur Einsatzstelle, wie der ASB in einer Pressemeldung schreibt. Während die Ersthelfer den Unfallort im unwegsamen Gelände zu Fuß knapp zehn Minuten nach der Alarmierung erreicht hatten und mit den Erstmaßnahmen begannen, wurde die Notärztin des Nürnberger Rettungshubschraubers per Winde aus der Luft in der Nähe zu Boden gelassen.
Abtransport mit Gebirgstrage
Während der weiteren medizinischen Versorgung bereiteten die Bergwachten aus dem Nürnberger Land und Amberg-Sulzbach den Abtransport vor. Da eine Rettung aus dem Gelände per Winde wegen der Platzverhältnisse verworfen wurde, erfolgte die Aktion im Bergesack mittels Gebirgstrage. Wegen der Geländeverhältnisse und der extremen Rutschgefahr wegen nassen Laubs musste eine Seilsicherung angebracht werden. Die Feuerwehren aus Hartenstein und Neuhaus bereiteten außerdem den Weg vor und standen zur Unterstützung bereit. Der ASB brachte die Verletzte ins Nürnberger Südklinikum.
Die auswärtigen Kletterpartner der Verunglückten zeigten sich ob der Rettungsaktion beeindruckt: „Ihr seid top organisiert. Das war spitze“, sagt einer von ihnen am Ende zu einem der Ersthelfer.
