Kommunalwahl

Kandidatenvorstellung der SPD Vorra

Die Grundschule in Vorra wurde kontinuierlich modernisiert, unter anderem mit einem behindertengerechten Zugang.
Die Grundschule in Vorra wurde kontinuierlich modernisiert, unter anderem mit einem behindertengerechten Zugang. | Foto: Wolfgang Schwarm2026/02/Die_Grundschule_in_Vorra_wurde_kontinuierlich_mode.jpg

VORRA – Zur Kandidatenvorstellung für die Gemeinderatswahl am 8. März hat der Vorsitzende der SPD in Vorra, Wolfgang Schwarm, zahlreiche interessierte Bürgerinnen und Bürger begrüßt. Die Veranstaltung bot laut eigener Pressemeldung Gelegenheit, die Bewerberinnen und Bewerber persönlich kennenzulernen und sich über ihre Ziele und Vorstellungen für die kommenden Jahre zu informieren.

In seiner Begrüßung betonte Schwarm die Bedeutung der Gemeinderatswahl als wichtigen Bestandteil der kommunalen Demokratie. Sie gebe den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, aktiv an der Entwicklung der Gemeinde mitzuwirken – sachlich, engagiert und im Dialog miteinander. Rückblickend erinnerte er an die vergangenen fünf Kommunalwahlen, bei denen die SPD stets die besten Ergebnisse in der Gemeinde erzielt habe. Dies sei kein Selbstläufer gewesen, sondern das Ergebnis engagierter Arbeit der beiden Bürgermeister und Gemeinderäte. Trotz einer vergleichsweise höheren Pro-Kopf-Verschuldung – unter anderem bedingt durch geringe Gewerbesteuereinnahmen – verfüge Vorra heute über eine Infrastruktur, die sich sehen lassen könne.

Als Beispiele nannte Schwarm die kontinuierlich modernisierte Grundschule mit Hackschnitzelheizung, Photovoltaikanlage und behindertengerechtem Zugang, den auch viele ältere Bürgerinnen und Bürger zu verschiedenen Veranstaltungen nutzen, Fertigstellung des Naturkindergartens, Familienstützpunkt in Vorra, eine Arztpraxis im Ort, mehrere Bäckereien und Metzgereien, einen Dorfladen zur Nahversorgung sowie Seniorenheime in der Gemeinde und die hervorragende Zusammenarbeit der Vereine. Auch der öffentliche Personennahverkehr mit stündlicher Anbindung trage zur Attraktivität der Gemeinde bei.

„Sommer auf der Insel“ etabliert

Ein besonderer Schwerpunkt seiner Ausführungen galt der touristischen Entwicklung. Während in den 1990ern der Tourismus noch eine untergeordnete Rolle gespielt habe, habe sich dies mit dem Erwerb der Pegnitzinsel grundlegend geändert. Trotz anfänglicher Widerstände – unter anderem seitens der CSU – sei dort ein Inselcafé entstanden, das sich zu einem beliebten Treffpunkt für Einheimische und Gäste entwickelt habe. Während der Corona-Pandemie sei Vorra zudem die einzige Gemeinde im Nürnberger Land gewesen, die in Abstimmung mit dem Landratsamt ein Konzept für Konzerte im Freien umsetzen durfte. Daraus habe sich eine Veranstaltungsreihe entwickelt, die bis heute zahlreiche Besucher anziehe.

Abschließend stellte Schwarm das Motto der Veranstaltung in den Mittelpunkt: „Gemeinsam unsere Zukunft gestalten.“ Nun liege es an den Kandidatinnen und Kandidaten, ihre inhaltlichen Schwerpunkte vorzustellen und mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen. Die Veranstaltung verlief in einer offenen und respektvollen Atmosphäre und bot Raum für Fragen und Austausch.

Nichts Neues verpassen! - Newsletter abonnieren