Sport

Feuchtwanger Triathlon: Johannes Egelseer aus Henfenfeld holt den verpassten Sieg nach

Richtig ranklotzen musste Johannes Egelseer auf den letzten Kilometern beim Feuchtwanger Triathlon.
Richtig ranklotzen musste Johannes Egelseer auf den letzten Kilometern beim Feuchtwanger Triathlon. | Foto: TuS Feuchtwangen2026/06/Richtig_ranklotzen_musste_Johannes_Egelseer_auf_de.jpg

HENFENFELD/FEUCHTWANGEN – Eigentlich hätte der Henfenfelder Triathlet Johannes Egelseer schon im Jahr 2024 ganz oben auf dem Siegerpodest beim Feuchtwanger Triathlon stehen sollen. Doch der Fehler eines Streckenpostens leitete die Führungsgruppe falsch. Jetzt holte der einstige Leidtragende den verpassten Sieg nach – und schloss damit Frieden mit dem Rennen.

„Ich wollte hier einfach gewinnen. Dass ich damals für meine gute Leistung nicht belohnt wurde, hat mich gewurmt und mir heute die notwendige Extra-Motivation gegeben“, sagte Johannes Egelseer im Ziel. Dieser Schub war nötig: Auf der abschließenden Fünf-Kilometer-Laufstrecke saß ihm Vorjahressieger Christian Dürr aus Ochsenfurt im Nacken.

Nur zehn Sekunden Vorsprung rettete Egelseer aus einem blitzschnellen Wechsel vom Rad in die Laufschuhe. Zuvor hatten beide Athleten die 500 Meter im Feuchtwanger Freibad sowie die 20 Kilometer auf dem Rad fast zeitgleich absolviert, denn es handelte sich hierbei um einen so genannten Sprint-Triathlon.

Erst auf dem letzten Kilometer setzte sich der Sieger entscheidend ab. Nach 58 Minuten überquerte er die Ziellinie und sank völlig ausgepumpt zu Boden. „Im Vergleich zur Challenge Roth im vergangenen Jahr ist es ganz angenehm, dass alles nach einer Stunde vorbei ist. Aber diese Stunde tut verdammt weh“, so sein Fazit. Schmerzen, die sich auf Platz eins allerdings deutlich besser aushalten lassen.

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