Gemeinderat Kirchensittenbach

Diskussion über Parksituation am Tetzelschloss

Der Kindergartenanbau in Kirchensittenbach schreitet sichtbar voran. | Foto: E. Bodendörfer2019/08/20190813_161231.jpeg

KIRCHENSITTENBACH – Ein Wechsel im Gemeinderat, Diskussionen um ein Parkverbot, die Suche nach einem Platz für ein Pflegeheim und der Kindergartenanbau standen im Mittelpunkt der Gemeinderatssitzung.

Jetzt in den Ferien wird fleißig am Kindergarten und an der Schule gearbeitet. Der Kindergartenaltbau wird soweit für den Anschluss an den Neubau vorbereitet, dass die Gruppen wieder rechtzeitig am 2. September anfangen können. Beim Anbau tut sich momentan viel. So ist bereits deutlich zu erkennen, wie der fertige Anbau einmal aussehen wird. In der Schule sind derzeit die Trockenbauer am Arbeiten, außerdem werden die Klassenzimmer mit vier modernen White Boards ausgestattet. Die herkömmlichen Tafeln werden dennoch beibehalten, falls die Technik mal versagt.

Mohler sagt „Ja“

Weil Reinhold Albert (UBB) aus gesundheitlichen Gründen nach 23 Jahren sein Gemeinderatsmandat niederlegt, wurde sein Listennachfolger Norbert Mohler aus Kirchensittenbach berufen, der bereits seine Zustimmung gegeben hat. Er wird in die Ausschüsse eintreten, in denen Albert war: Bau- und Umwelt-, Finanz- und Rechnungsprüfungsausschuss. In der nächsten Gemeinderatssitzung wird Mohler vereidigt.

Mit dem Bauantrag für ein Einfamilienhaus in Unterkrumbach, den der Gemeinderat absegnete, ist auch die letzte Parzelle in dem kleinen Neubaugebiet weg.

Von der Tetzelschen Familienstiftung lag ein Antrag auf ein Parkverbot entlang des Auwegs vor, weil bei Veranstaltungen im Schloss der Weg oft zugeparkt werde und so der Rettungsweg nicht frei sei. Die Polizei Hersbruck hat sich den Sachverhalt angeschaut und hält ein eingeschränktes Halteverbot für ausreichend.

Bürgermeister Klaus Albrecht ist der Meinung, dass sich die Tetzelsche Stiftung an den Kosten beteiligen sollte, da es meist Gäste aus dem Schloss seien, die die Straße zuparkten. Weiter meinte er, dass eine benachbarte Wiese, die der Stiftung gehört, befestigt werden könnte, um dort Parkmöglichkeiten zu schaffen. Nach längerer Diskussion war sich der Gemeinderat einig, dass die Gemeinde ein entsprechendes Halteverbotsschild anschafft und aufstellt, die Kosten für das Schild soll jedoch die Tetzelsche Familienstiftung tragen.

Die Gemeinde lässt nicht locker in Sachen Pflegeheim. Sie steht in Kontakt mit der Arbeiterwohlfahrt (Awo). Derzeit ist eine Fläche in Aspertshofen dafür vorgesehen. Demnächst findet eine Ortsbegehung mit der Awo statt.

Teure Felsnase

Auf der Burg Hohenstein hat sich durch Erosion eine Felsnase in der Nähe des Langhauses gebildet, die für 4300 Euro abgesichert werden muss. Die Kosten dafür muss der Eigentümer, sprich der Verschönerungsverein Hohenstein, tragen. In diesem Zusammenhang wies Helmut Knodt (CSU) darauf hin, dass es am Palas ganz oben auf der Burg eine ähnliche Situation gebe, die unter die Lupe genommen werden müsse. Das wäre dann Sache der Gemeinde.

Immer wieder gebe es Probleme mit Wohnwagenbesitzern, die ihre Anhänger auf dem Schulparkplatz abstellen. Andere Parkmöglichkeiten für Wohnwagen sind in der Gemeinde Fehlanzeige. Im Gemeinderat herrschte der Tenor, dass Besitzer selbst nach einer passenden Abstellmöglichkeit schauen müssten. Privatleute, die eine Ab- oder Unterstellmöglichkeit gegen Entgelt bieten, können sich an die Gemeinde wenden, die dann Kontakt zu den Wohnwagenbesitzern herstellt.

N-Land Elke Bodendörfer
Elke Bodendörfer