Vater-Sohn-Duell entschied Kampf um den Titel

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VELDEN (mt) — Mit nur einem einzigen Minuspunkt haben die „Goaßmaß Bombers“ die 24. Veldener Stadtmeisterschaft im Eisstockschießen gewonnen. Die Dartspieler ließen in der Finalrunde die AH des TSV Velden und die Schützenmädels klar hinter sich.

In der Vorrundengruppe 1 setzte sich die „Moarschaft“ der Eckart-Schützen eindrucksvoll mit 12:0 Punkten durch, mussten im Finale aber wegen eines Betriebsausfluges passen. So wurden die zweitplatzierten TSV-Turnmadler für ihre enorm starke Leistung und 9:3 Punkte mit dem Einzug in die Endrunde belohnt. Und auch die „Schützenmädels“ lösten mit 5:7 Punkten als zweitbestes Damenteam das Finalticket.

In der Gruppe 2 dominierten die „Kaiser Plopperer“: Mit 12:0 Punkten sicherte sich der Titelverteidiger souverän den Gruppensieg. Das Team der „Haubentaucher und Redakteure“ qualifizierte sich mit 8:4 Punkten und einer Stocknote von 1,816 als bestes zweitplatziertes Team ebenfalls fürs Finale.

Die Gruppe 3 hatte es dann in sich: Von den sieben teilnehmenden Teams standen sechs schon einmal in der Endrunde. Das verhieß spannende Spiele und keinen klaren Favoriten – zumindest vorher. Denn das erfahrene Team der Altherren-Fußballer des TSV Velden zeigte Klasse und Erfahrung bei seiner 24. Teilnahme und setzte sich überlegen mit 12:0 Punkten vor dem Soldaten und Reservistenverein Velden und Umgebung (8:4, Stocknote 1,389) durch.

In der vierten Vorrundengruppe blieb ein Platz kurzfristig wegen Verletzung eines Spielers frei. Als Favorit stellten sich hier die „Goaßmaß Bombers“ heraus: Mit 12:0 Punkten ließen sie nie einen Zweifel am Gruppensieg aufkommen. Die FFW Hartenstein qualifizierte sich mit 8:4 Punkten und einer Stocknote von 1,577 als zweitbester Zweiter gleich bei der ersten Teilnahme für die Endrunde.

Dort trafen gleich im ersten Spiel die „Goaßmaß Bombers“ auf die AH des TSV. Das Vater-Sohn-Duell der Familie Eichenmüller entschied der Filius ebenso klar für sich wie die Darter das ganze Spiel. Während des gesamten Finales zeigten sie fast keine Schwächen und wurden mit 11:1 Punkten überlegen Veldener Stadtmeister. Auf Platz zwei folgten mit 8:4 Punkten die AH Fußballer des TSV Velden (8:4) knapp vor den sehr stark aufspielenden Schützenmädels (8:4). Die TSV-Turnmadler wurden mit 2:10 Punkten zwar „nur“ Siebter, durften sich aber dank ihrer sehr starken Vorrundenleistung über den Damenpokal freuen.

Die Siegerehrung brachten Bürgermeister Herbert Seitz und Abteilungsleiter Hans Kordat in gewohnter Manier über die Bühne, danach heizte DJ Ronny K Sportlern und Gästen kräftig ein. Der Dank der Stockschützen galt allen Helfern.

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