Segelclub Hersbruck

Optimisten-Regatta am Happurger Stausee

Aufgrund des fehlenden Windes war nur eine Wettfahrt möglich. | Foto: privat2021/08/OptiWichtel2021-8519.jpg

HAPPURG – Sie hatten sich so gefreut auf die Opti-Wichtel-Regatta am Happurger Stausee: Denn coronabedingt konnten im vergangenen Jahr keine Regatten durchgeführt werden. Die Ausbeute war wetterbedingt mit nur einer kompletten Wettfahrt allerdings gering.

Die meisten Leute denken, dass es schwierig ist, mit zu viel Wind zu segeln, dabei ist es noch viel schwieriger, wenn kein Wind weht. 22 junge Seglerinnen und Segler aus der Region waren zum Regatta-Wochenende angetreten. Um die Corona-Regeln einhalten zu können, wurde die Meldung auf diese Anzahl begrenzt.

Wettkampfleiter Stephan Röttcher setzte die Steuermannsbesprechung für Samstagmittag an. Dabei erklärte er den Teilnehmern den Kurs und wies auf die Besonderheiten am See hin. Die erste Wettfahrt wurde gestartet, nach der ersten Runde aber wegen Windmangel wieder abgebrochen. Nach einer Unterbrechung an Land startete er einen neuen Versuch bei etwas besserer Windlage und mit verkürztem Regatta-Kurs.

Zwei zu schnell

Dabei hatten es zwei Teilnehmer besonders eilig und legten gleich einen Frühstart hin. In diesem Fall wird das Rennen nicht abgebrochen, aber die Frühstarter müssen zurück hinter die Startlinie und erneut starten. Weil die beiden dies aber nicht taten, wurde für sie dieser Lauf wegen OCS („On the Course Side“) nicht gewertet. Normalerweise ist das zwar ärgerlich, kann aber in weiteren Wettfahrten wieder herausgefahren werden.

Doch danach gab es keine mehr. Die Kinder waren zwar auch am Sonntag noch bis zum Mittag startbereit, aber der Wind hatte sich offenbar komplett aus Happurg verabschiedet. Trotz allem war die Stimmung unter den Teilnehmern und Zuschauern gut. Gewinnerin der diesjährigen Opti-Wichtel-Regatta wurde Sienna Bentley vom Segelclub Weißenburg, der zweite Platz ging an Annalena Barthelmes von der Segelgemeinschaft Erlangen vor Katharina Schrödel (SC Weißenburg).

Premiere am See

Auch die einheimischen Segler vom SC Hersbruck schlugen sich wacker: Kathrin Strauß auf Rang vier, Philipp Hackler auf Platz zehn, Sebastian Strauß auf Platz 13 und Luis Krahmer auf Platz 18. SCH-Jugendwart Wolfgang Neumüller ist zufrieden. Für einige seiner Jugendlichen war es die erste offizielle Ranglisten-Regatta.

Die Bootsklasse „Optimist“ ist ein Ein-Personen-Boot für Kinder bis zirka 15 Jahre. Normalerweise richtet der Segelclub Hersbruck zwei Opti-Regatten im Jahr aus: Die Opti-Liga für die Regatta-Einsteiger musste auch in diesem Jahr ausfallen.

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