Windiger Auftakt für SC Hersbruck

Ansegeln mit Vereinsmeisterschaft auf Happurger Stausee

Hier stemmen sich die spätere Siegerin Lea Rosenbauer und Luca Rosin im Opti beim Ansegeln kräftig gegen den böigen Wind am Happurger Stausee. Foto: privat2016/05/DSC05970.jpg

HAPPURG – Kalt und windig war der Saisonauftakt der Segler des SC Hersbruck: Bei recht böigem Ost bis Süd-Ostwind und kalten Wassertemperaturen um zehn Grad waren zwölf Boote unterschiedlicher Klassen, vom Jugendboot Opti bis zum „Seniorenschiff“ der Congerklasse, beim Ansegeln als ersten Lauf zur Vereinsmeisterschaft am Start.

Bei den zunächst herrschenden Windverhältnissen – Böen mit gut 6 Bft – konnte Wettfahrtleiter Ferdinand Rosenbauer keinen Start wagen, schon beim sogenannten Einsegeln kam es zu mehreren Kenterungen, sodass das immer bereit stehende zusätzliche Sicherungsboot zum Einsatz kommen musste.

Die Absicherung aller Aktivitäten im Verein steht an erster Stelle, denn gerade im Frühjahr und Herbst stellen die Wassertemperaturen trotz spezieller Kleidung die größte Gefahr für die Sportler dar, da bei Auskühlung die Muskelkräfte entsprechend schnell schwinden.

Gegen Mittag stabilisierte sich der Wind etwas und ein Wertungslauf konnte abgeschlossen werden. Carsten Porzler und Sven Jäger im Korsar lagen erwartungsgemäß vorne, dicht gefolgt von Lea Rosenbauer und Joshi Porzler im Laser und den gut segelnden Max und Dieter Dürler in ihrer Conger.

Die Windverhältnisse waren mit den Drehern wie immer anspruchsvoll. Obwohl Lea Rosenbauer auf dem zweiten Kreuzkurs eine Kenterung hatte, gewann sie den Lauf nach berechneter Zeit im Yardstickmodus knapp vor Porzler/Jäger (Korsar) und Joshi Porzler (Laser).

Die nächsten Läufe finden am 4. Juni und 10. Juli statt.

N-Land Hersbrucker Zeitung
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