Gemeinderat beschließt

Weißenbrunn bekommt eine neue Urnengräber-Anlage

Am Weißenbrunner Friedhof soll hier eine neue Anlage für Urnengräber entstehen. | Foto: Gemeinde Leinburg/Christine Popp2022/08/a477261385i0008_max1024x.jpeg

LEINBURG – Der gemeindliche Friedhof im Leinburger Ortsteil Weißenbrunn soll eine neue Urnengräberanlage bekommen. Bei der Sitzung des Leinburger Gemeinderats am 25. Juli haben die Gremiumsmitglieder beschlossen, mit der Entwurfsplanung eines Architekten aus Ottensoos an dem Projekt weiterzuarbeiten.

Der Entwurf orientiert sich an einem Bild aus dem evangelischen Gesangbuch des Künstlers Piet Mondrain, Komposition in Schwarz und Weiß. Es sieht eine lockere Anordnung der Urnengräber mit einigen wenigen festgelegten Wegen vor. Der Entwurf ermöglicht individuelle Ergänzungen, z.B. auch durch Bepflanzungen, und ist so gestaltet, dass mehrere Bauabschnitte nacheinander realisiert werden können. Als nächster Schritt werden von der Gemeindeverwaltung Landschaftsarchitekten beziehungsweise Friedhofsgärtner wegen eines entsprechenden Angebots für die Umsetzung der Entwurfsplanung angefragt werden.

Einzelheiten später

Einzelheiten zur Größe und Ausgestaltung der einzelnen Urnengräber werden von der Gemeinde zu einem späteren Zeitpunkt in einer eigenen Friedhofsatzung festgelegt werden. Baubeginn für die neue Urnengräberanlage wird voraussichtlich 2023 sein.

In der Gemeinderatssitzung informierte Bürgermeister Thomas Kraußer die Gremiumsmitglieder auch über das weitere Vorgehen bei der Erstellung des Flächennutzungs- und Landschaftsplans der Gemeinde. Dabei geht es u.a. darum, wie sich die Gemeinde Leinburg und ihre Ortsteile in den nächsten Jahren einwohnerzahlmäßig und städtebaulich entwickeln wird, wo Platz für Gewerbe- oder Baugebiete ist und welcher Bedarf an Wohngebieten oder Gemeinbedarfsflächen berücksichtigt werden muss.

Nachbesserung des Plans

Nach mehreren öffentlichen Auslegungen und zahlreichen Beratungen im Gemeinderat und in der Verwaltung zusammen mit dem Planungsbüro Team 4 aus Nürnberg besteht nun noch einmal nach Vorgabe der Genehmigungsbehörden Nachbearbeitungsbedarf seitens der Gemeinde, um den alten Plan, der aus dem Jahr 1989 stammt, abzulösen. Dabei müssen erneut die geplanten Bauflächen, der Leerstand und Baulücken im Gemeindegebiet betrachtet werden.

Einen Antrag auf Zuschuss im Rahmen der Altortsanierung in Leinburg lehnten die Mitglieder des Gemeinderats vorläufig ab. Hierzu soll die entsprechende Satzung überarbeitet und neu aufgelegt werden. Anträge für Zuschüsse aus dem Fördertopf Altortsanierung Leinburg können jedoch weiterhin jederzeit gestellt werden.

Kraußer informierte die Mitglieder des Gemeinderats unter anderem über eine Verzögerung bei der Anlieferung des Kindergarten-Bauwagens für die Kita Gersdorf um wenige Wochen und, dass bei den sieben Bürgerversammlungen doppelt so viele Besucher waren als bei der vergangenen.

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