Zwischen Rupprechtstegen und Velden kommt es zu Verkehrsbehinderungen

Fachfirma sichert Felsen im Pegnitztal

Bauoberrat Ulrich Lang (Mitte mit Brille) bespricht sich vor Ort mit der Fachfirma und Geologen. Foto: S. Fuchs2015/12/6884436.jpg

VELDEN/ RUPPRECHTSTEGEN – Bis Freitag, 18. Dezember, müssen Kraftfahrer auf der Pegnitztalstraße zwischen Rupprechtstegen und Velden mit Verkehrsbehinderungen rechnen. Umfangreiche Felssicherungen und -abtragungen zwischen dem Ortsende von Rupprechtstegen und der ersten Eisenbahnbrücke Richtung Lungsdorf sowie zwischen Güntersthal und Ortseinfahrt von Velden erfordern eine Ampelregelung.

Es handelt sich zwar im Einzelnen nicht um markante Felsformationen, wie Bauoberrat Ulrich Lang vom Staatlichen Bauamt Nürnberg, Leiter Fachbereich Georisiken, vor Ort erläuterte. Aber in den Steilhängen, teils 30 Meter und mehr über der Straße, habe man lockere Felsgruppen, teils nur mit geringer Auflage am Felsfuß, sowie Überhänge vorgefunden, die bei einem Absturz eine konkrete Gefahr für den Straßenverkehr darstellen würden.

Diplom-Geologe Philipp Chachaj zeigte am Beispiel eines zehn Tonnen schweren Felsgesteins, das kurz vor der Ortseinfahrt Velden nur wenige Meter über der Fahrbahn auf schmalem Untergrund ruht, dass dringender Handlungsbedarf besteht. Seine Firma, die Dr. Spang Ingenieurgesellschaft für Bauwesen und Geologie, habe das Gutachten erstellt und die Ausschreibung durchgeführt.

Der Auftrag ging an die Tiefbaufirma HTB aus dem österreichischen Kufstein, eine auf Felssicherungen und -abträge spezialisierte Firma, die im Pegnitztal schon seit Jahren tätig ist, zum Beispiel bei der Sicherung des Wachtfelsen in Artelshofen oder nach dem Hangabsturz auf der Burg Veldenstein in Neuhaus. Diplom-Ingenieur Lukas Seehauser betonte denn auch, dass sie immer gerne zur Stelle sein würden, wenn im Pegnitztal Steinschlag drohe.

Bauoberrat Lang wies zudem darauf hin, dass zu den aktuellen Arbeiten auch das Fällen mehrerer nicht mehr standsicherer Bäume in den oberen Hangbereichen gehöre. Er hoffe jedenfalls, dass nichts Ungeplantes und Unvorhergesehenes dazwischen komme, das die Arbeiten über den genannten Termin hinaus verzögert.

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