Kirchensittenbacher verletzt sich schwer

Erneuter Unfall im Bikepark Osternohe

Die Bergwacht brachte den verunglückten Kirchensittenbacher (nicht im Bild) aus dem Hang, ehe er per Rettungswagen in ein Krankenhaus gefahren wurde. | Foto: Schuster2020/09/Unfall-Bikepark-Osternohe-14J-us.jpg

OSTERNOHE – Erneut ist im Osternoher Bikepark ein Fahrer schwer gestürzt und musste in das Nürnberger Südklinikum gebracht werden. Der Mann wurde bei dem Unfall am Freitagnachmittag schwer verletzt, laut Polizei besteht der Verdacht auf mehrere Knochenbrüche.


Der 38-Jährige aus Kirchensittenbach, der mit Helm und Protektoren ausgestattet war, stürzte kurz nach dem sogenannten Krokodilsprunghindernis, als er bei der Landung an einem Erdhügel die Kontrolle über sein Fahrrad verlor. Zwei andere Fahrer leisteten zunächst Erste Hilfe am Berghang.


Die zeitgleich mit dem Rettungswagen alarmierte Bergwacht aus Nürnberg sowie die Bereitschaft Lauf-Hersbruck fuhren mit ihren geländegängigen Fahrzeugen über die Einfahrt „Doppelhammer“ nahe zu der Unfallstelle heran. Für die Ehrenamtlichen der Bergwacht Lauf-Hersbruck war es der 100. Einsatz in diesem Jahr.


Bergung mit der Gebirgstrage


Unter der Bergwachteinsatzleitung von Axel Topp bereiteten die Helfer gemeinsam mit der Besatzung des Rettungswagen die schonende Bergung des Verletzten vor. Eine Notärztin verabreichte ein Schmerzmittel, bevor der Verletzte stabilisiert im Bergesack auf der Gebirgstrage zum Rettungswagen gebracht wurde. Mit Begleitung der Notärztin wurde der Mann in das Klinikum gefahren.


Erst am Wochenende zuvor musste ein schwerverletzter 14 Jähriger nach einem Unfall im Bikepark mit dem Rettungshubschrauber in eine Spezialklink gebracht werden, ein Gleichaltriger kam per Krankenwagen in ein Nürnberger Krankenhaus. Anfang August zog sich ein 39-Jähriger in der bei Radsportlern überregional bekannten Downhill- und Freeridestrecke schwere Verletzungen zu (die PZ berichtete).

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Immer wieder finden Umbaumaßnahmen im Bikepark statt. Manche der Unfälle ließen sich auf Selbstüberschätzung zurückführen oder darauf, dass Neuankömmlinge sich nicht genügend mit der Streckenführung auseinandersetzten, heißt es seitens routinierter Radfahrer, die am Schlossberg häufiger zu Gast sind.

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