Burg öffnet Tore für Besucher

Großer Kunsthandwerkermarkt auf Burg Veldenstein

Mit seiner zentnerschweren Druckmaschine und mit Bleibuchstaben bedruckte Hubert Waldhier aus Thurnau Bierdeckel und Servietten nach den Wünschen der Käufer. | Foto: K. Möller2016/09/7393508.jpeg

NEUHAUS – „Tore auf!“ hieß es am Sonntag für den 9. Markt der Kunsthandwerker auf Burg Veldenstein, die in letzter Zeit wohl ein eher ruhiges Dasein fristet. Obwohl sich das Wetter gegen Ende ein klein wenig als Spielverderber erwies, konnten sich die Organisatoren des Marktes über das zeitweise dichte Gedränge auf dem romantischen Burggelände in Neuhaus freuen.

Gut 60 Künstler und Aussteller präsentierten ihre handwerkliche Kunst und ihre Waren. Die neugierigen Gäste mussten über die gesamte Burganlage bummeln, um alle Marktstände besuchen zu können. Und für jeden Besucher gehörte zu diesem Rundgang ein Blick in das schöne Pegnitztal von der neuen Aussichtsplattform.

Im Angebot waren vor allem kreative Arbeiten aus den verschiedensten Materialien wie Glas, Keramik, Holz, Ton, Papier, Metall oder Textil. Der Gartenfreund konnte sich mit allerlei fantasievollen Dekorationsstücken eindecken. Künstler ließen sich bei der Gestaltung ihrer Kunstwerke von Schmuckliebhabern über die Schulter schauen. Für den Feinschmecker waren Honig, Wurstwaren oder Liköre im Angebot, von deren Qualität man sich vor Kauf überzeugen konnte.


Auch Neuhauser hatten ihre Stände aufgebaut. Neben dem „Eine-Welt-Laden“ aus der alten Mühle präsentierte sich der Verkehrs- und Verschönerungsverein und warb für den Ort und die FrankenPfalz.

Historische Postkarten
Das Rahmenprogramm bot für die Kleinen Kinderschminken, für die Großen Burgführungen mit Bürgermeister Josef Springer. Richard Lang zeigte im Südturm eine Ausstellung alter Postkarten mit dem Titel „Historische Ansichten aus Neuhaus und Umgebung“.

Die Aussteller waren mit dem Markttag auf der Burg durchaus zufrieden. Und das tolle Ambiente zieht die Besucher immer wieder in ihren Bann. Den 10. Kunsthandwerkermarkt wird es im nächsten Jahr deshalb mit Sicherheit geben.

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