Beim Bodenbelag auf Rutschhemmung und Feinstaubbildung achten
Gesundheit ist ein hohes Gut. Um dieses zu schützen und zu hegen, gibt es viele Möglichkeiten. Ein besonderes Augenmerk sollte der Wohngesundheit gelten, denn in unserem Zuhause verbringen wir schließlich viele Stunden am Tag. Hier kommt es unter anderem auf eine gute Raumluft und die Vermeidung von Feinstaub sowie auf Rutschsicherheit beim Fußbodenbelag an.
Gute Luft
Das Wohnklima kann man beispielsweise mit einem Naturhaarteppich positiv beeinflussen. Flormaterialien bestehen zu 80 Prozent aus Kaschmir-Ziegenhaar und zu 20 Prozent aus Schurwolle. Diese natürlichen Fasern nehmen überschüssige Feuchtigkeit aus der Raumluft auf und geben sie bei Bedarf in trockeneren Zeiten, etwa wenn die Heizung läuft, wieder ab. Das freut insbesondere die Atemwege und die Haut.
Feinstaub festhalten
Zudem binden die Naturhaare auch Feinstaub. Die Gesellschaft für Umwelt- und Innenraumanalytik mbH (Gui) bestätigt, dass die Staubbindekapazität der Kaschmirhaarteppiche deutlich über dem geforderten Mindestwert von 20 Prozent liegt. Oft ist mit Naturhaarteppichen die Belastung im Zimmer sogar niedriger als bei Glattböden wie Parkett oder Fliesen. Denn: „Auf glatten Böden werden vorhandene Staubpartikel bei jeder Bewegung und jedem Luftzug aufgewirbelt, eingeatmet und können eine Allergie auslösen“, erklärt Julia Ammann von tretford. Auf Teppichböden werden die Teilchen jedoch zum großen Teil durch die rauen Fasern des Naturhaares gebunden und können von dort einfach abgesaugt werden.
Nicht ausrutschen
Auch für die Gangsicherheit ist mit vollflächig verlegten Teppichböden besser gesorgt als mit glatten Oberflächen. Ein fester, kurzfloriger Teppich mit Rippenstruktur ist besonders rutschfest. Er gibt gerade Senioren einen guten Halt, ebenso Kleinkindern, die noch etwas wacklig auf den Beinen sind.
Angenehmer Nebeneffekt:
Wird ein Teppich im Kinderzimmer verlegt, wirkt er auch bei einstürzenden Bauklötzen oder starkem Trampeln wie ein Schalldämpfer. Das mindert Stress durch Lärm.
djd
Das BAD mit Holz gestalten
Holzwahl, Holzbehandlung und Holzpflege: Sechs Dinge, die man wissen sollte

Holz verträgt sich nicht mit Wasser? Ein Vorbehalt, der schon historisch vielfach widerlegt wurde. So wurden in Nordrhein-Westfalen gleich zwei jungsteinzeitliche Brunnen aus Eichenholz entdeckt, die mehr als 7.000 Jahre alt sind. Seit der Antike wurde Holz im Schiffsbau eingesetzt. In der heutigen Zeit leistet es gute Dienste im Garten und an Pools, im Saunabereich und oftmals im Badezimmer. Warum das kein Widerspruch ist und wie man Holz nachhaltig einkauft, verarbeitet und pflegt, dazu hat die Waldschutzorganisation PEFC sechs Tipps:
1. Gut fürs Raumklima
Holz lebt, somit kann es Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben. Davon profitiert das Raumklima im Bad. Einigen Holzarten wie Eichenholz wird aufgrund ihres hohen Säuregehalts zudem eine antibakterielle Wirkung zugeschrieben.
2. Einsatzmöglichkeiten
Auf Fußböden, als Wandpaneele und bei Badmöbeln: Speziell für Feuchträume geeignetes Echtholz kommt in vielen Bereichen zum Einsatz. Es gibt Waschtische aus Massivholz und sogar Badewannen und Waschbecken aus Holz.
3. Vor allem bei Tropenholz auf Zertifizierung achten
Im Bad sollten vorzugsweise harte Holzarten wie Walnuss, Eiche und Lärche zum Einsatz kommen. Sie sind bei richtiger Pflege unempfindlich gegen Nässe. Speziell geeignet mit der Dauerhaftigkeitsklasse eins bis zwei sind Tropenhölzer wie Bangkirai oder Garapa. Dazu kommen veredelte oder thermisch behandelte Hölzer. Das PEFC-Logo stellt sicher, dass auf Waldschutz und soziale Verantwortung entlang der Lieferkette geachtet wurde, auch bei Tropenholz. Mehr Infos gibt es unter
www.pefc.de.
4. Holzbehandlung und Konstruktion
Im Bad sollten alle Hölzer zum Schutz vor dem Eindringen von Feuchtigkeit mit Ölen, Lasuren oder Lacken behandelt sein. Damit Feuchtigkeit nicht in Holzböden gelangen kann, müssen diese vollflächig abgedichtet sein, inklusive der Randfugen. Holzverkleidungen an den Wänden sollten hinterlüftet montiert sein.
5. Schutz der Holzflächen
Holzflächen sind vor Reinigern, Rasierwasser und Nagellack zu schützen. Zudem sollte man Spritzwasser von waagerechten Flächen wie dem Waschtisch sofort abwischen.
6. Pflegeregeln
Wer einfache Pflegeregeln einhält, kann im Bad auf Holzschutz mit chemischen Wirkstoffen verzichten und handelt nachhaltig, da das Holz lange hält: Gewachstes, geöltes oder lasiertes Holz sollte bei Bedarf nachbehandelt und aufgefrischt werden. Diese Maßnahme sorgt dafür, dass das Holz nicht quellt und dass es seine Versiegelung bewahrt. Ansonsten reicht es, Holzoberflächen mit einem angefeuchteten Tuch abzuwischen. Kratzer erleichtern das Eindringen von Feuchtigkeit. Daher gilt: Betroffene Stellen abschleifen, glätten und versiegeln.
djd
Mehr Farbe ins Leben bringen
Das Zuhause im persönlichen Lieblingston nachhaltig gestalten#

Blau beruhigt, Rot und Orange regen an, Gelb macht munter und Grün vermittelt ein Gefühl der Geborgenheit. Farben und ihre Wirkungen auf die Psyche des Menschen werden seit Langem erforscht. Die unterschiedlichen Töne können Stimmungen hervorrufen oder verstärken, indem sie das Unterbewusstsein ansprechen.
Neben den allgemein gültigen Wirkungen, die den verschiedenen Farben nach wissenschaftlichen Untersuchungen zugesprochen werden, kommt es aber ebenso sehr auf den persönlichen Geschmack an. Ganz besonders gilt das für die eigenen vier Wände als privaten Erholungs- und Rückzugsort. Weiß als alleinige Wandfarbe ist vielen auf Dauer doch zu monoton – farbige Wände hingegen bringen Lebendigkeit ins Zuhause und spiegeln den individuellen Einrichtungsstil wider.
Immer den richtigen Farbton treffen
Für eine frische und aktivierende Stimmung sorgen helle Farben – sie sind damit eine gute Wahl beispielsweise für das Wohlfühlbad oder die Küche. Kräftige Farben setzen auffällige Akzente, gerne auch als Kontrast zu einer ansonsten eher zurückhaltenden Gestaltung. Eher dunkle Töne wiederum vermitteln Geborgenheit und Wärme, damit sind sie insbesondere für Schlafräume beliebt. Und wer Frische sucht und sich gleichzeitig an den letzten Karibik-Urlaub zurückerinnern will, kann den Wohnraum in einem heiteren Türkis gestalten.
Das Praktische daran: Wände streichen können buchstäblich alle, das Verschönern des Zuhauses geht besonders schnell und unkompliziert von der Hand. Das gilt vor allem, wenn sich Selbermacher für einfach zu verarbeitende und schnell deckende Farben beispielsweise auf Basis von Polarweiss Mix entscheiden. In den Farbtonstudios im Fachhandel sowie in zahlreichen Baumärkten vor Ort lassen sich beliebige Töne auswählen und professionell anmischen. Die Farbtontreue ermöglicht es, später die Lieblingsfarbe nachzukaufen, zum Beispiel für Ausbesserungen.
Nachhaltig verschönern ohne Konservierungsmittel
Neben der optischen Wirkung empfiehlt es sich aber auch, darauf zu achten, was „drin“ ist in der jeweiligen Innenraumfarbe. Schließlich können Bestandteile der Rezeptur direkten Einfluss auf die Wohngesundheit und die Raumluft haben. Die Mix-Qualität zum Beispiel ist frei von Lösemitteln, Weichmachern und Konservierungsmitteln bei gleichbleibend guten Produkteigenschaften: Die hohe Deckkraft, die hohe Ergiebigkeit sowie Scheuerbeständigkeit überzeugen weiterhin. Damit sind die Farben in ihrer bunten Vielfalt auch für Allergiker geeignet.
Abzulesen ist die nachhaltige Qualität unter anderem am renommierten Umweltzeichen Blauer Engel.
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