Solidarität während Corona-Krise

Vereine zeigen Hilfsbereitschaft

Die erste und zweite Herrenmannschaft des FC Hersbruck wollen während der Krise unterstützen, ebenso wie der Altenbahner Kirwaverein. | Foto: privat2020/03/Fu-baler.jpg

NÜRNBERGER LAND – Gerade Risikogruppen wird derzeit empfohlen, möglichst wenig die Wohnung zu verlassen. Aber was ist dann mit Einkaufen oder Medikamenten aus der Apotheke holen? Vielerorts bieten Menschen jetzt genau dafür ihre Hilfe an. Auch unter #nlandhilft haben sich schon viele bereit erklärt, Hilfsbedürftigen unter die Arme zu greifen. Mit dabei: die Herrenmannschaften des 1. FC Hersbruck und der Altenbahner Kirwaverein.

„Die Krise hat gerade erst begonnen und wir wissen nicht, welche Ausmaße sie noch annimmt“, erklärt Maurizio Schneider. Er ist das Sprachrohr der Herrenmannschaften und des Kirwavereins. Bei beiden engagiert er sich leidenschaftlich. Als er von der Aktion „N-Land hilft gelesen hat, schlug er Fußballabteilungsleiter Fabian Lämmermann und dem ersten Vorsitzenden der Altenbahner Kirwaboum, Alexander Pfister, vor, sich gemeinsam an der Aktion zu beteiligen.

Er stieß dabei auf breite Zustimmung und so entstand die Kooperation der Fußballer des 1. FC Hersbruck und der Altenbahner. Schon über 50 Personen haben sich gemeldet und es werden stetig mehr. Die Hilfsbereitschaft ist groß: „Die Situation ist sehr unsicher, niemand weiß, wie es weiter geht“, erklärt Schneider.

Einkaufen bis Gassi gehen

Weil aktuell die Fußballspiele ausfallen, haben die Spieler auch mehr Zeit zur Verfügung, um sogar außerhalb Hersbrucks tätig zu werden, Einkäufe zu erledigen, Medikamente zu holen oder mit dem Hund Gassi zu gehen – was eben so alles anfällt.

Schneider selbst nimmt die Coronakrise gelassen: „Ich bleibe ruhig, befolge die Hygienevorschriften und achte auf eine gewisse Distanz zwischen mir und meinen Mitmenschen.“ Übrigens: Ihren ersten Einsatz hatten die Hilfsbereiten bereits. Die nächsten Anfragen können kommen.

Nichts Neues verpassen! - Newsletter abonnieren