Historischer Eingang zum Altdorfer Friedhof muss saniert werden

Zwei Eingänge derzeit dicht

Der historische Eingang neben dem Mausoleum. Fotos: Hungershausen2014/09/friedhof_1.jpg

ALTDORF – Von den vier Eingängen zum kirchlichen Friedhof an der Neumarkter Straße sind derzeit nur zwei geöffnet: der Fußgängereingang an der Schießhausstraße und die Einfahrt gegenüber des Krankenhauses.

Dass man den historischen Eingang neben dem Mausoleum der Professoren Christoph Gottlieb Schwarz und dessen Schwiegersohn Johann Nikolaus Weiß einige Zeit schließen muss, das war schon länger klar, denn dort besteht Handlungsbedarf. Das Holztor sitzt nicht mehr richtig und ständiges Auf- und Zuschlagen schadet der Stabilität des Sandsteinbaus. Risse und Senkungen sind schon deutlich zu erkennen.

In Zusammenarbeit mit den Denkmalschutzbehörden will man die notwendigen Schritte zum Erhalt des Portals, das die Jahreszahlen 1580 und 1786 trägt, einleiten. Die Altdorfer Altstadtfreunde haben jedenfalls ihre Unterstützung bereits signalisiert.

Dass die Einfahrt neben der Leichenhalle zurzeit geschlossen ist, hat profanere Gründe. Ein Laster hat die Mauer gestreift und die Steine zertrümmert, die das Eisentor tragen. Der Verursacher ist bekannt und muss für den Schaden aufkommen. Bevor aber Reparaturen eingeleitet werden können, muss die Kostenzusage der Versicherung vorliegen.  Die Friedhofsbesucher werden also sicher noch einige Zeit Umwege in Kauf nehmen müssen.

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