Startschuss ist am 1. September

Schnellbus von Altdorf nach Lauf

Die Bushaltestelle am Altdorfer Bahnhof: Von hier fahren ab September die Schnellbusse nach Lauf ab. Eine zweite Expressbus-Haltestelle wird am Schulzentrum eingerichtet. | Foto: Blinten2019/08/Altdorf-Haltestelle-1.jpg

ALTDORF – Der Schnellbus zwischen Altdorf und Lauf kommt. Dies hat der Kreisausschuss einstimmig beschlossen. Startschuss für die neue Linie, die der Landkreis Nürnberger Land finanziert, ist am 1. September.

Der Schnellbus bekommt die Linienbezeichnung 332 E – „E“ für „Express“; die Fahrtzeit zwischen den beiden Städten beträgt rund eine halbe Stunde. Vorgesehen sind Fahrten zu den Hauptverkehrszeiten am Morgen, Mittag und Abend. In Altdorf können Fahrgäste am Bahnhof und am Schulzentrum einsteigen.

Jonas Hüsam von der VGN GmbH stellte im Kreisausschuss den Fahrplan vor, der mit Schulen und großen Unternehmen auf deren Bedürfnisse hin abgestimmt ist.

Kleine Orte werden nicht angefahren

Da es sich um einen Schnellbus handelt, werden kleinere Ortschaften nicht angefahren – für sie gibt es nach wie vor die bereits bestehenden Linien 331, 332 und 333.

Auf der Schnellbuslinie wird die Zahl der Haltestellen möglichst knapp gehalten. Das bedeutet: Es werden nur Haltestellen angefahren, bei denen man Nachfrage erwartet bzw. diese gesichert ist.

Einige Verbindungen werden mit der neuen Linie günstiger, da diese Änderungen der Tarifzonen und Preisstufen auf den Linien 331, 332 und 333 mit sich bringt.

Die Fahrt von Altdorf nach Lauf wird günstiger, sie kostet künftig nur noch 5 Euro statt 6,20 Euro wie bisher.

Linie muss europaweit ausgeschrieben werden

Landrat Armin Kroder freut sich über die Schnellbuslinie, die in Anbetracht der Friday-for-Future-Demos gut in die Zeit passe und bei entsprechender Auslastung einen Beitrag zur CO2-Einsparung liefert.

Die im Kreisausschuss ebenfalls diskutierte Schnellbuslinie zwischen Hersbruck und Altdorf ist nicht so rasch zu realisieren. Für diese Strecke besteht kein Verkehrsvertrag  und die erwarteten Kosten dafür liegen über dem so genannten Schwellenwert.

Das bedeutet: Die Linie muss im Rahmen der gesetzlichen Vorgabe europaweit ausgeschrieben werden. Man müsse mit einer etwa zweieinhalbjährigen Vorbereitung für die Ausschreibung rechnen, erläuterte ÖPNV-Sachgebietsleiter Uwe Scharrer.

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