Fränkische „Aboriginells“ und andere Originale

ALTDORF – Der bekannte fränkische Kaberettist Klaus Karl-Kraus kommt nach Altdorf. Am Donnerstag, 3. April, ab 19.30 Uhr ist er in der Stadthalle zu Gast. Mit seinem Programm „Karpfen, Klees und ka Wasser“ verschreibt sich „KKK“ dem fränkischen Kosmos, in dem „Klöße Kreise ziehen und der Karpfenweiher als Ursuppe eines unergründlichen Gemüts“ dient. Karl-Kraus entführt immer wieder in die fränkische Vergangenheit, in der es noch den echten fränkischen Ureinwohner — den Aboriginell — gab, in der man nach der Kirche Totenbildli tauschte und ein fränkischer Karpfen noch verschont war vom Tiefkühlwahn der Neuzeit.

Der Franke Klaus Karl-Kraus, Jahrgang 1951, zählt zum Besten, was das Kabarett in Bayern zu bieten hat. Regelmäßige Fernsehauftritte, ein fulminant gefeierter Stammplatz beim Fasching in Veitshöchheim und stets ausverkaufte Hallen – der Diplom-Betriebswirt im (Teilzeit-)Brotberuf ist eine feste Größe im Olymp der Kabarettisten.

Auf seinem Weg wird er immer wieder mit Preisen und Auszeichnungen dekoriert: Kulturförderpreisträger und Kultur-Ehrenbrief der Stadt Erlangen, Träger des Wolframs-Eschenbach-Preises des Bezirks Mittelfranken, „Gewürfelter“ von Ober-, Unter- und Mittelfranken. Mit Büchern, CD-Produktionen und seiner Leidenschaft als Sportreporter für das Bayerische Fernsehen lebt er eine Vielseitigkeit, die selten geworden ist im Zeitalter der schnellen Pointen. Klaus Karl-Kraus quält nie einen Witz zum Scherz, die Lacher sind ohnehin und zu Recht auf seiner Seite.

Wer intelligente Comedy liebt, sollte sich diesen Auftritt nicht entgehen lassen. Karten gibt es ab sofort im Kulturamt Stadt Altdorf, Neubaugasse 3, Telefon 09187/954541, in der Buchhandlung Lilliput, Telefon 09187/902760, oder bei Klangbad Englmeier, Telefon 09187/8664.

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