Volkstanzabend in Hohenstadt

Kathrein beendet die Tanzsaison

Beim Kathreinabend wurde flott getanzt. | Foto: H. Manderscheid2016/11/7576284.jpeg

HOHENSTADT – Mit dem Kathreintanz am 25. November wird die Tanzsaison im Volksmund beendet. Viele Besucher im Hohenstädter Markgrafensaal nutzten die Gelegenheit, vor dem Beginn der „staden“ Adventszeit noch einmal so richtig das Tanzbein zu schwingen.

Die Initiatorin des Festes, Christa Nürnberger, anzutreffen. Schon seit vielen Jahren setzt sich die Hohenstädterin für Veranstaltungen und Kurse zum Thema „Volkstanz“ ein, auch an der Seite von Tanzmeister Helmut Sonntag und dessen Ehefrau Gerdi, die beide wieder mit der Leitung des Abends betraut waren.

Nach der großen Einführungs-Polonaise und den ersten Walzern ging es dann zur (Volkstanz-)Sache. Nicht nur Grundtänze wie Zwiefacher, Schottisch, Polka und Dreher wurden an die Tafel geschrieben, sondern auch Figurentänze mit so eigenwilligen Namen wie Schlamperer, Kirmstrick,
Woaf, Fuchsschwanz, Hans bleib do und Kikeriki.

Oft bildete sich vorher ein großer Kreis um das Ehepaar Sonntag, das gerne die komplizierten Figuren-Abläufe darstellte, bevor sich jedermann drehend, wirbelnd, hüpfend und stampfend ins Tanzgeschehen einreihte. Das Vorurteil, dass Männer nicht gerne tanzen, wurde an diesem Abend gründlich widerlegt und wenn die eine oder andere Dame trotzdem keinen Tanzpartner hatte, fand sie meistens in der Tischnachbarin einen prima Ersatz.

Die Paare, meist in Tracht erschienen, hüpften oder drehten gekonnt rechts und links herum, wie zum Beispiel beim „Hoderlump“ vorgeschrieben, und hatten so viel ausdauernde Freude an den sorgfältig ausgewählten Tänzen, dass mancher arg ins Schwitzen kam. Für den nötigen Schwung sorgte auf der Bühne unter dem „Franken-Rechen“ die fünfköpfige Gruppe der „Regensburger Wirtshaus-Musikanten“.

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