NÜRNBERGER LAND – Starkregen hat am Freitagnachmittag im Raum Nürnberg für eine Serie von Verkehrsunfällen gesorgt. Wie die Verkehrspolizeiinspektion Feucht mitteilt, kam es zwischen 16 und 19 Uhr auf den Autobahnen A3, A6 und A9 sowie auf der B2 zu insgesamt fünf Unfällen, an denen sechs Fahrzeuge beteiligt waren.
Als Ursache nennt die Polizei in allen Fällen nicht angepasste Geschwindigkeit angesichts der plötzlich rutschigen, regennassen Fahrbahnen. Die Fahrzeuge gerieten ins Schleudern und waren in der Folge nicht mehr zu kontrollieren.
Verletzt wurde bei der Unfallserie nach Polizeiangaben niemand. Bei vier der fünf Unfälle war jeweils nur ein Fahrzeug beteiligt, das von der Fahrbahn abkam. Lediglich in einem Fall kollidierten zwei Pkw miteinander.
Durch die Schleudervorgänge wurden vor allem Sicherheitseinrichtungen entlang der Autobahnen in Mitleidenschaft gezogen: Schutzplanken, Verkehrszeichen und Warnbaken der zuständigen Autobahnmeistereien trugen Schäden davon. Die Polizei beziffert den Gesamtschaden aktuell auf rund 80.000 Euro.
Polizei mahnt zu vorsichtiger Fahrweise bei Starkregen
Die Fälle zeigen, wie schnell sich Fahrbahnverhältnisse bei Sommergewittern verändern können. Deswegen raten Verkehrsexperten der Polizei bei plötzlichem Starkregen grundsätzlich dazu, Geschwindigkeit und Abstand rechtzeitig anzupassen, auf abrupte Lenk- oder Bremsmanöver zu verzichten und bei stark eingeschränkter Sicht notfalls einen sicheren Parkplatz oder Rastplatz anzusteuern.
