HERSBRUCK – Blockierte Ladesäulen statt grüner Mobilität: In Hersbruck parken immer wieder Verbrenner auf E‑Plätzen. Stadt, Stadtwerke und Hewa formulieren deshalb einen deutlichen Appell.
Seit gut einem Jahr gibt es auf dem Parkplatz der Kirinus PsoriSol Klinik sechs Ladepunkte für „Stromer“. Und genauso lang ärgern sich Fahrer von E-Autos darüber, dass dort sehr häufig Verbrennerfahrzeuge abgestellt sind und ihnen den Zugang blockieren, wie Stadt, Stadtwerke Hersbruck und Hewa mitteilen. Sie bitten deshalb, die Stellflächen für E-Autos hinter der TV-Turnhalle freizuhalten.
„Der Auf- und Ausbau von Ladeinfrastruktur ist für uns ein wichtiger Baustein für eine erfolgreiche Energiewende“, sagen Bürgermeister Robert Ilg und Hewa-Geschäftsführer Harald Kiesl – das funktioniere aber nur, wenn die drei Ladesäulen mit ihren je zwei 22 Kilowatt-Ladepunkten auch frei zugänglich sind für E-Mobilisten.
Weil die meisten Elektrofahrzeuge eine begrenzte Reichweite haben, sind deren Fahrer auf ausreichend Lademöglichkeiten angewiesen. Bei einem Fototermin Anfang der Woche waren jedoch auf drei der sechs Ladeplätze Verbrennerfahrzeuge abgestellt. „Das ist alles andere als ein Kavaliersdelikt“, so Harald Kiesl.
