Wahlkampf

SPD/FBB Henfenfeld stellt die Kandidaten für den Gemeinderat vor

Das sind die zwölf Kandidaten von SPD/FBB Henfenfeld für den Gemeinderat.
Das sind die zwölf Kandidaten von SPD/FBB Henfenfeld für den Gemeinderat. | Foto: Frank Feder2026/02/Das_sind_die_zwoelf_Kandidaten_von_SPDFBB_Henfenfe.jpg

HENFENFELD – In der Awo-Begegnungsstätte hat die SPD/FBB im Rahmen einer Wahlveranstaltung ihr Wahlprogramm für Henfenfeld sowie ihre Kandidatinnen und Kandidaten vorgestellt.

Der stellvertretende SPD-Ortsvorsitzende Frank Feder hob in seiner Begrüßung hervor, dass es gelungen sei, den gemeinsamen Wahlvorschlag entsprechend dem Verhältnis der Bevölkerung paritätisch mit sechs Frauen und sechs Männern zu besetzen. Bedauernd nahm er laut SPD-Pressemeldung zur Kenntnis, dass der eingebrachte Vorschlag einer gemeinsamen Kandidatenvorstellung aller politischen Bewerber – auch um der Parteien-Verdrossenheit im Ort ein Stück entgegen zu wirken – nicht umgesetzt werden konnte. Die Möglichkeit für eine positive Grundstimmung und ein gemeinsames Auftreten für Henfenfeld wurde hier aus seiner Sicht nicht genutzt.

Finanzspielräume bei Kita-Projekt knapp

Die einzelnen Themenschwerpunkte des Wahlprogramms unter dem Leitmotiv „Mit ganzer Kraft für Henfenfeld“ wurde den Zuhörern wechselweise und kurzweilig von den zwölf Kandidatinnen und Kandidaten präsentiert. Als besonderes Anliegen wurde das Thema einer soliden kommunalen Finanzpolitik herausgestellt. Insbesondere im Bezug auf den geplanten neungruppigen Kindergartenneubau im Schlossareal sowie dessen Finanzierung verbleiben für die Erstellung der Haushalte 2026 und folgende keine großen Spielräume.

Mädels-Aktion mit dem „Glüh-Käfer-Treff“

Weitere Themen waren die zeitnahe Realisierung der kommunalen Wärmeplanung, die Sanierung von Ortsstraßen sowie die attraktive Gestaltung von öffentlichen Plätzen – wie der Radler-Rastplatz und der Festplatz -, Verbesserungen im Hochwasserschutz, ein guter Service für Bürgeranliegen – auch für Neubürger – mittels „digitalem Rathaus“ und das Eintreten für demokratische Werte und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit im Ratsgremium, um die Dorfgemeinschaft über Vereins- und Parteigrenzen hinweg lebendig zu gestalten. Als Beispiele wurde hier für gemeinsame Dorfrundgänge, Bürgerstammtische oder ein gemeinsames Dorffest geworben. Ergänzend dazu wurde hervorgehoben, dass es Ziel der politischen Gemeinde sein sollte, den Bestand der Begegnungsstätte dauerhaft zu sichern.

Bei weiteren Aktionen präsentierten sich die Kandidatinnen und Kandidaten frühmorgens an Info-Ständen vor dem S-Bahn-Haltepunkt. Als besondere „Mädels-Aktion“ planen die Kandidatinnen für den 1. März mit einem „Glüh-Käfer-Treff“ eine Zusammenkunft an wechselnden Standorten der Gemeinde, um bei warmen Getränken und Selbstgebackenem mit Bürgern ins Gespräch zu kommen.

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