NÜRNBERGER LAND/MÜNCHEN – Der Landtagsabgeordnete der Freien Wähler, Felix Locke, wirbt dafür, das geplante nationale KI-Sicherheitsinstitut in München anzusiedeln.
„Künstliche Intelligenz ist eine Schlüsseltechnologie unserer Zeit. Wenn Deutschland bei KI international führend sein will, müssen Innovation und Sicherheit zusammengedacht werden“, betont Locke. Ein nationales KI-Sicherheitsinstitut könne dabei eine wichtige Rolle spielen.
Aus Sicht Lockes bietet München dafür beste Voraussetzungen: „Wir sollten ein solches Institut nicht auf der grünen Wiese errichten, sondern dort, wo Forschung, Wirtschaft, Technologie und Sicherheitskompetenz bereits eng miteinander verbunden sind.“
München verfüge mit der Technischen Universität München, der Ludwig-Maximilians-Universität, dem Munich Center for Machine Learning und dem Leibniz-Rechenzentrum über herausragende wissenschaftliche und technologische Strukturen. Gleichzeitig träfen dort internationale Technologieunternehmen, Start-ups und eine starke industrielle Basis aufeinander. „München bietet ein in Deutschland einzigartiges Gesamtpaket aus KI-Spitzenforschung, hochqualifizierten Fachkräften, innovativen Unternehmen, Rechenleistung und Sicherheitskompetenz. Bayern ist Deutschlands führender KI-Standort – und zugleich das sicherste Bundesland. Wo, wenn nicht hier, sollte das deutsche KI-Sicherheitsinstitut seine Heimat finden?“, so Locke.
Der Abgeordnete verweist auf die langfristigen Investitionen des Freistaats in den Technologie- und KI-Standort Bayern. „Der Freistaat steht bereit, den Aufbau eines solchen Instituts konstruktiv und partnerschaftlich zu unterstützen. Jetzt gilt es, die vorhandenen Kompetenzen zu bündeln und München bei der Standortentscheidung die entsprechende Bedeutung beizumessen“, erklärt Locke abschließend.
Info: Der Nationale Sicherheitsrat unter Vorsitz von Bundeskanzler Friedrich Merz hat am 9. Juni 2026 beschlossen, ein KI-Sicherheitsinstitut zu gründen, das Kapazitäten zur Analyse der Fähigkeiten moderner KI-Modelle inklusive ihrer Risiken bündeln, den Informationsaustausch mit vergleichbaren ausländischen Instituten intensivieren und auf einheitliche Standards im Umgang mit KI mit internationalen Partnern hinwirken soll. Federführend zuständig sind das Bundesinnen- und das Digitalministerium. In der Anfangszeit ist das neue Institut als virtuelle Einrichtung geplant.
