NÜRNBERGER LAND – Als Vertreterin aus der Politik hat sich Kreisrätin Betty Schmidt neun Jahre lang im Bündnis für Familie engagiert. Das Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf lag ihr besonders am Herzen. Nun verabschiedete sie sich aus dem Gremium.
Seit der Gründung des Bündnisses für Familie im Nürnberger Land im Jahr 2003 steht die Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Mittelpunkt der Bündnisarbeit. Ziel ist es, den Landkreis für Familien lebens- und liebenswert zu gestalten. Im Bündnis engagieren sich dafür Vertreter aus Politik, Kirche, Wirtschaft, Verwaltung und verschiedenen Verbänden.
Dabei sollen Angebote, Projekte und Informationen zum Thema Familienfreundlichkeit im Landkreis gebündelt werden. Ein Schwerpunkt liegt auf der Zusammenarbeit mit Unternehmen. So will das Bündnis die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Betrieben stärken, etwa durch die Charta für Familienfreundlichkeit, die Unternehmen unterzeichnen können, wenn sie erfolgreiche familienfreundliche Maßnahmen umgesetzt haben.
Zudem gibt es für Familien auch Unterstützung über den beruflichen Aspekt hinaus. Dazu zählen Projekte und Informationsangebote wie beispielsweise der Elterntalk. Die Entwicklung von Projekten, Aktionen und Maßnahmen erfolgt im Bündnis für Familie unter der Leitung von Annette Zimmermann. Gemeinsam mit den Mitgliedern des Bündnisses werden Ideen entwickelt, die auch politisch mitgetragen werden müssen.
Vertreterinnen aus der Politik
Daher sind als politische Vertreterinnen aus dem Kreistag Nürnberger Land aktuell Betty Schmidt (CSU), Julia Hacker (Freie Wähler), Margit Kiessling (Bündnis 90/Die Grünen), Karin Völkl (SPD) und Evelyn Schötz (für die Ausschussgemeinschaft) Teil der Projektgruppe. Nun gibt Betty Schmidt nach neun Jahren in der Projektgruppe Bündnis für Familie und nach insgesamt 18 Jahren ihren Sitz im Kreistag frei.
„Nach drei Perioden Kreistag scheide ich aus diesem aus und mache Platz für jüngere Leute, und deswegen natürlich auch aus dem Bündnis für Familie. Ich war immer sehr gerne in diesem Arbeitskreis aktiv, in dem es vor allem um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ging. Dieses Thema ist mir persönlich sehr wichtig“, betont Schmidt. Landrat Armin Kroder bedankte sich im Rahmen der letzten Projektsitzung Mitte Januar bei der Kreisrätin für ihre langjährige Mitarbeit und ihren engagierten Einsatz für Familien im Landkreis.
