„Berufsfeuerwehrtag“

Jugendfeuerwehren üben mehrere Einsatzszenarien

Auch das Löschen eines brennenden Holzhaufens war Teil der Übung.
Auch das Löschen eines brennenden Holzhaufens war Teil der Übung. | Foto: Hanspeter Kraus2026/05/Auch_das_Loeschen_eines_brennenden_Holzhaufens_war_.jpg

POMMELSBRUNN – Nach intensiver Vorplanung der Jugendwartin der Feuerwehr Hohenstadt, Jasmin Springer, und Jugendwart Johannes Kraus der Feuerwehr Eschenbach wurde ein sogenannter „Berufsfeuerwehrtag“ durchgeführt: Er spiegelt eine 24-Stunden-Übung nach dem Vorbild einer Schicht der Berufsfeuerwehr.

Los ging es mit dem Bezug der Schlafräume in den Wehren. Im Anschluss wurden die Jugendlichen eingewiesen und mit den entsprechenden Regeln und Unfallverhütungsvorschriften vertraut gemacht. Dann wurden die Mannschaft zum ersten Einsatz „Kleintierrettung“ gerufen: Eine Katze musste mittels Steckleiter vom Wartehäuschen am Bahnhof Hohenstadt geholt musste. Zur Stärkung wurde am Feuerwehrhaus der Wache in Hohenstadt für das Abendessen gegrillt.

Bereits um 19.15 Uhr wurde zu einem Verkehrsunfall alarmiert, bei dem die Jugendlichen unter Beweis stellen mussten, dass sie Absicherungen sowie Personenrettung beherrschen. Um 22.45 Uhr musste nach dem Alarmstichwort „Brand Holzhaufen“ ein Löschaufbau erfolgen und der Löschangriff von zwei Seiten durchgeführt werden.

Weitere Einsätze erfolgten am nächsten Morgen um vier Uhr mit einer „Vermisstensuche“, um 9 Uhr mit „Mülleimerbränden“ an verschiedenen Orten, einer „Türöffnung“ um 10.45 Uhr und einem Massenunfall von Radfahrern, bei dem eine Person aus dem Hirschbach in Eschenbach gerettet werden musste und mehrere Verletzte versorgt werden mussten.

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