RÖTHENBACH – Für Bürgermeister Klaus Hacker (FW) geht es gegen Udo Kraußer (CSU) am 22. März in die Stichwahl. Doch während über den Rathauschef noch abgestimmt werden muss, steht der neue Stadtrat schon fest.
Nach der Kommunalwahl 2026 haben die Freien Wähler zwei Mandate dazugewonnen und sind statt bei sechs nun wieder bei acht Sitzen. Die CSU muss hingegen vier Sitze abgeben und hat folglich statt bisher neun nur noch fünf Stadträte.
2020, bei der letzten Wahl, hatten die Freien Wähler zunächst ebenfalls acht Sitze gewonnen. Allerdings wechselten Udo und Evi Kraußer zur CSU. Damit konnte die CSU von sieben auf neun Sitze aufstocken, die Freien Wähler kamen nur noch auf sechs Sitze.
Grüne und SPD verteidigten diesmal ihre je vier Sitze im Röthenbacher Stadtrat. Karin Rose (SPD) stand nicht mehr auf der Liste, für sie hat es Yasemin Köprülü neu in das Röthenbacher Gremium geschafft. Die Linke wurde erstmals in den Stadtrat gewählt und wird von Christian Golombek vertreten. Die AfD kommt künftig auf zwei Sitze. Die Wahlbeteiligung lag schließlich bei 60,1 Prozent in Röthenbach.
Gewählt sind laut vorläufigem Ergebnis folgende Kandidatinnen und Kandidaten: Freie Wähler: Klaus Hacker (3886), Heiko Scholl (3836), Thomas Übelacker (2437), Martin Ring (2124), Roland Lächele (1912), Franz Huber (1704), Markus Haas (1638), Bastian Hofmann (1631), Nachrücker: Oliver Spieß (1616). CSU: Wolfgang Gottschalk (2389), Udo Kraußer (2141), Helmut Schmidt (1982), Harald Braunersreuther (1372), Stefanie Cortus (1310), Nachrücker: Wolfgang Imolauer (1286). Grüne: Mechthild Scholz (2537), Katharina Heisig (1353), Marco Heisig (1125), Dieter Hammer (1114). SPD: Thomas Jennemann (2424), Erich Dannhäuser (2172), Yasemin Köprülü (1225), Lutz-Werner Hamann (1044). AfD: Stefan Uehlein (1775), Jörg Haas (1695). Die Linke: Christian Golombek (882).
