FISCHBACH - Mitten im Lorenzer Reichswald, eingerahmt von sandsteinernen Felsen und schattigen Bäumen, wird am Wochenende wieder gefeiert: Der Bürgerverein Nürnberg-Südost lädt zum 36. Felsenkellerfest nach Fischbach ein. Am Samstag und Sonntag, 13. und 14. Juni, verwandelt sich der idyllische Ort in einen Treffpunkt für alle, die fränkische Gemütlichkeit in besonderer Atmosphäre schätzen.
Der Felsenkeller selbst blickt dabei auf eine wechselvolle Geschichte zurück. Einst diente das Gelände als Steinbruch, später wurden in den Gängen Eis aus umliegenden Weihern und schließlich Kartoffeln gelagert. Lange Zeit lag das Areal brach, bis es 1988 vom Bürgerverein saniert wurde. Seitdem ist es ein beliebter Veranstaltungsort – nicht nur für das Felsenkellerfest, sondern auch für andere Feste im Jahreslauf.
Bieranstich mit Boogie Notes
Zum Auftakt des Festwochenendes fließt am Samstag ab 14 Uhr das erste Bier: Mit dem traditionellen Bieranstich startet das Programm, musikalisch begleitet von den „Boogie Notes“ aus Nürnberg. Die Rockabilly-Band bringt ab 15 Uhr den Sound der 1950er-Jahre in den Wald und sorgt mit tanzbarem Rock‘n‘Roll für Stimmung zwischen den Bäumen. Gegen 21 Uhr kehrt dann wieder etwas Ruhe im Reichswald ein.
Am Sonntag um 10.30 Uhr findet ein ökumenischer Gottesdienst im Freien statt, musikalisch gestaltet vom Männergesangsverein Lyra und dem Posaunenchor. Beim anschließenden Frühschoppen ab 11.30 Uhr können Besucher den Tag entspannt angehen lassen, bevor am Nachmittag die Austro-Pop-Band „Austria Gfühl“ von 13 bis 18 Uhr für Unterhaltung sorgt.
Neben Livemusik gehören auch regionale Spezialitäten und fränkisches Bier zum Programm. Wer den besonderen Ort erkunden möchte, erreicht den Felsenkeller über einen ausgeschilderten Waldweg von der Pellergasse aus. Besonders reizvoll ist die Anfahrt mit dem Fahrrad – etwa über den Valznerweiher oder entlang von Eisweiher und Bärenbühlgraben. So lässt sich der Festbesuch mit einem Ausflug ins Grüne verbinden.
