Kucha wieder Zielort

Landkreislauf startet am 29. April

Am 29. April machen sich die Landkreisläufer wieder auf ihre sportliche Tour durchs Nürnberger Land. | Foto: J. Ruppert2016/12/7730296.jpeg

NÜRNBERGER LAND  – Der Landkreislauf wird im kommenden Jahr volljährig, die dazugehörige Party steigt bereits am 29. April 2017: Die 18. Auflage der beliebten Breitensportveranstaltung führt über 56,4 Kilometer von Oedenberg nach Kucha, das schon 2003 Zielort war.

t dem aktuellen Gastgeber geschuldet: die Freiwillige Feuerwehr Kucha nützt das lange Wochenende mit dem „Tag der Arbeit“ am 1. Mai, um ihr 125-jähriges Bestehen zu feiern. Und auf diese Terminierung will Lauf-Organisator Frank Richartz von der Wirtschaftsförderung am Laufer Landratsamt wie aus den vergangenen Jahren gewohnt keinen Einfluss nehmen, das „würde ich nur machen, wenn er mitten in den Ferien liegen würde“.

Durch alle Altlandkreise
Auch am bewährten Rezept des Landkreislaufs ändert Richartz nichts. Wie seit 2009 gewohnt, hat „Streckenchef“ Gerhard Burkhardt aus der Ski-Abteilung des FC Ottensoos wieder die Route des Etappenlaufs zusammengestellt, die dieses Mal alle drei Altlandkreise verbindet. Selbst Landkreisläufer der ersten Stunde, plant Burkhardt „mit den Augen eines Teilnehmers“, sagt Richartz. Und legt dabei den Akzent stets auf das olympische Motto „Dabei sein ist alles“ und damit immer deutlich in Richtung einer echten Breitensportveranstaltung.

Das zeigt sich auch beim Blick auf die seit Donnerstag auf der Homepage www.landkreislauf.de freigeschalteten zehn Etappen, die die Teilnehmer am Samstag, 29. April, über etwas mehr als 56 Kilometer von Oedenberg nach Kucha führen, wo die örtliche Feuerwehr als Gastgeber die Landkreisläufer nach der Siegerehrung mit einem Rockabend und einer „Fire Bowl Challenge“ zum Verweilen im Festzelt animieren möchte (mehr unter www.ff-kucha.de).

So sind dieses Mal fast alle Etappen – darunter die beiden längsten Abschnitte zwischen Schwaig und Röthenbach (7,2 Kilometer) sowie zwischen Lauf und Diepersdorf (8,0 Kilometer) – mehr oder weniger „brettleben“. Einzige, und zugleich vergleichsweise happige Ausnahme ist der achte, 6,5 Kilometer lange Teilabschnitt von Weißenbrunn über Klingenhof und Ittelshofen nach Offenhausen, bei der es zunächst 164 Höhenmeter nach oben geht und dann ein „Abstieg“ von 180 Meter ansteht (mehr zu den Etappen siehe Kasten oben). Belohnt werden alle Teilnehmer für ihre Mühen dieses Mal mit einem Kühlhandtuch, einem „sehr praktischen“ Utensil, das Richartz bei einem Alpencross sehr zu schätzen lernte.

Die Nordic Walker sind bei der 2017er Austragung auf dem ersten, zweiten, vierten und sechsten Teilstück gefragt, die zu großen Teilen über Schotter- oder Waldwege führen – dem bevorzugten Untergrund der strammen Geher mit ihren Stöcken. Traditionell ist zudem der letzte Abschnitt für die Walker gesetzt, weil „wir ja gemeinsam ins Ziel laufen wollen“, sagt Burkhardt.

Auf Anhieb bewährt hat sich das im vergangenen Jahr eingeführte Beobachterteam, das darauf achtet, dass sich die Walker an die Regeln halten. „Das war eine harmonische Geschichte“, sagt Richartz, sowohl die Teilnehmer als auch die Beobachter waren sehr zufrieden mit der Premiere – sicher auch, weil nicht ein einziger Teilnehmer ausgeschlossen werden musste.

Auch 2017 bittet Organisator Frank Richartz die Spitzenmannschaften, eine „freiwillige Selbstverpflichtung“ zu unterschreiben – bislang sind dieser Bitte 22 Teams (unter anderem das MTP Hersbruck, LC Marathon Lindelburg oder der DAV Röthenbach) nachgekommen. Darin stimmen die „besonders leistungsstarken und ambitionierten“ Teams zu, maximal zwei nicht im Landkreis wohnende Läufer aufzubieten, um so „Sportlichkeit und Fairness zu demonstrieren“ und die Ergebnisse an der Spitze des Feldes nicht zu verzerren.

Unberührt von dieser Regelung bleiben indes die weniger ambitionierten Teams, bei denen am 29. April „der Spaß, die Gemeinschaft, das Kennenlernen des Landkreises und die Motivation zur sportlichen Betätigung im Mittelpunkt stehen“, wie es in dem Schriftstück heißt.
Meldung bis 1. März
Bis 1. März können sich die Mannschaftsführer wieder unverbindlich auf der Homepage www.landkreislauf.de online registrieren und erhalten im Gegenzug ihren persönlichen Zugangscode, mit dem sie so viele Teams verwalten können, wie sie wollen – bis kurz vor dem Start.

Dabei gilt wie gehabt: Wer sich registriert, muss noch kein Team anlegen. Das kann nachgeholt werden, sobald feststeht, wie viele Mannschaften der/die jeweilige Verein, Firma oder Organisation auf die zehn Etappen mit ihren 56,4 Kilometern schicken will. Die Läuferdaten müssen aber bis spätestens Donnerstag, 24. April, eingegeben sein.

N-Land Klaus Porta
Klaus Porta